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Weihnachten in der Käfer-Schänke – genussreiche Opulenz

    Kaefer-Schaenke-Restaurant-Weihnachten-Murmelz

    „Es wird Weihnachten“, sage ich leise zu mir, als ich die Treppen in der Münchner Käfer-Schänke emporsteige und oben angekommen in ein Meer aus Weihnachtskugeln und Lichterketten blicke. In der Luft liegt der zarte Duft weißer Amaryllis, üppigst in unzähligen Vasen dekoriert, gepaart mit Tannengrün, Zimt und Orange. Die beiden sympathischen Küchenchefs Mike Emmerz und André Wöhner wirbeln mit ihrem Team in der offenen Küche – neugierig freue ich mich auf ihr diesjähriges Weihnachtsmenü.

    It’s beginning to look a lot like Christmas…

    In der Lounge rund um den knisternden Kamin lasse ich mich in die gemütlichen Sofakissen fallen. Rund herum stehen große Nußknacker und flauschige Teddybären – über meinem Kopf entdecke ich ein überlebensgroßes Propeller-Flugzeug, Heißluftballons sowie Kinder-Karuselle aus Holz. Mir wird warm ums Herz. Ein bisschen fühle ich mich wie Charly in der Schokoladenfabrik, in einem Traum aus Kindheitstagen.


    Opulent, aber nicht überladen ist die Weihnachtsdekoration in diesem Jahr in der Käfer-Schänke! Unfassbare 3.600 Kugeln in grün, beige, blau und weiß haben die Dekorateure liebevoll per Hand an Decken und Wänden platziert. 180 Kerzen sorgen für Behaglichkeit – in allen Räumen glitzert und funkelt es! Als am Fenster ein kleines dunkelbraunes Eichhörnchen vorbei huscht, meint mein freundlicher Kellner mit einem Augenzwinkern: „Ja, wir haben sogar ein Weihnachts-Eichhörnchen als Untermieter draußen auf dem Balkon“.

    Das Weihnachtsmenü in der Käfer Schänke

    Vorneweg kann ich die Finger kaum von der Brotauswahl lassen, die flankiert von einem sattroten, erdigen Rote-Beete-Spread und handwerklich gefertigter Rohmilch-Butter auf meinen Tisch kommt. Himmlisch das neue Joseph-Brot aus Wien, das Michael Käfer kürzlich nach München geholt hat. Ein Brot, doppelt gebacken aus besten Rohstoffen, so lecker wie ich es eigentlich nur aus Kindheitstagen kenne – das nicht mehr als etwas Butter und eine Prise Salz zur Vollendung braucht.

    Nun aber flux zum Weihnachtsmenü, das auf Vorbestellung (siehe unten) erhältlich ist. Mike Emmerz und André Wöhner haben vier Gerichte mit Wohlfühlfaktor kombiniert!

    Los geht’s mit einem Carpaccio Cipriani, das klassisch und handwerklich sicher serviert wird. Die hauchdünnen Scheiben von der Ochsenlende harmonieren perfekt mit den Périgord-Trüffeln, die wahlweise dazu bestellt werden können. Die leichte Zitronenmayonnaise unterstreicht mit ihrer feinen Säure den satten Fleischgeschmack. Einzig beim Rucola-Radicchio-Salat wäre ich persönlich etwas sparsamer mit dem Balsamico umgegangen. Trotzdem: ein Carpaccio, so gut wie in Harry’s Bar in Venedig.

    Als Zwischengang dann der Hummer-Eintopf in der schnuckeligen roten Staub-Cocotte. Reichlich Hummerfleisch, das in einem kräftig gewürzten, klaren Champagner-Krustentier-Sud schwimmt, zusammen mit kleinen Gemüsewürfeln und Mini-Blumenkohl-Röschen. Als feiner Kontrast dazu das Kräuter-Panache auf geröstetem Malzbrot, natürlich ohne Knoblauch anstelle einer klassischen Rouille.

    Dazu probiere ich ein Glas Löwengang Chardonnay vom Südtiroler Trendwinzer Alois Lageder. Trinkfreudig ist dieser Wein, dessen fruchtige Aromen von Birne, Pfirsich und Aprikose sowohl mit Vorspeise, als auch dem Zwischengang harmonieren, dem Essen aber die große Bühne lassen. Zum Hauptgang wechsle ich auf einen feinfruchtigen Lageder Löwengang Cabernet. Ein Cuvée von Carmenère, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Merlot, der mit Aromen von Himbeere, Brombeere und Kirsche ideal zur darauffolgende Ente passt.

    Aus Challans stammt die zartrosa gebratene Entenbrust im Hauptgang. Die Label Rouge Enten gelten in Fachkreisen als das Nonplusultra dessen, was auf der Welt watschelt und quakt. Beliebt ist das Federvieh ob seiner Fettarmut und des feinen Geschmacks. Das kann ich nur bestätigen. Mike Emmerz und André Wöhner kombinieren die beiden sehr großen Stücke Entenbrust samt krosser Haut mit einem sämigen Püree aus Rosenkohl samt Blättern, etwas Preiselbeeren und einer außen knusprigen Topfen-Serviettenknödel-Rolle. Eine schöne Idee dazu ist die Thymian-Cointreau-Jus, die gerne noch etwas intensiver nach Kräutern und Orange hätte schmecken dürfen.

    Ein Must zum Dessert sind die Chilenischen Herzkirschen, die in heißem Beaujolais mit einem Klecks Weihnachtsgewürz-Crème fraîche baden und von hausgemachtem Sauerrahm-Eis begleitet werden. In der Nase betören Wein, Zimt und Nelken, frisch und cremig ist das Eis, knackig und süß sind die Kirschen vom anderen Ende der Welt … so schmeckt Weihnachten!

    Murmelz Vote

    Mike Emmerz und André Wöhner zelebrieren mit ihrem Weihnachtsmenü in der Käfer-Schänke klassisch luxuriöse Festtags-Cuisine mit leicht modernem Touch. Beste Qualität auf den Tellern, die sich auf das Wesentliche konzentriert: den entspannten, unaufgeregten Genuss im Kreis der Allerliebsten. Murmelz likes!


     

    KÄFER-SCHÄNKE

    Prinzregentenstraße 73 I 81675 München +49 89 4168 247 I kaeferschaenke@feinkost-kaefer.de www.feinkost-kaefer.de/schaenke Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 11:30h bis 23h


    Murmelz Tipp

    Das Lieblings-Weihnachtsmenü der beiden Chefköche ist auf Vorbestellung erhältlich. Pro Person werden 109€ exklusive Getränke berechnet. Das Menü kann auch online bei Bookatable reserviert werden!

    Noch mehr Angebote – spezielle Weihnachtsmenüs für mittags und abends – sind auf der Weihnachtsmenü-Website der Käfer Schänke zu finden! Murmelz likes!


    Fotocredits: © Felix Fichtner/Murmelz. Food Travel.

    + Advertorial + Feinkost Käfer und Murmelz Food & Travel sind gemeinsame Genussbotschafter.
        Felix Fichtner

        The author Felix Fichtner

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