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Bodrum

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Annette HanischBodrumFeinkostTürkei

Memecik Olivenöl – flüssiges Gold der südlichen Ägäis

Olivenernte Frau sortiert Oliven Oemer Dogan Murmelz

Ab Mitte Oktober, wenn die Sommerhitze vorüber ist und die ersten Regenfälle den “zweiten Frühling” im mediterranen Klima einläuten, wartet auf die Landbevölkerung im gesamten Küstengebiet der Ägäis ein letzter Kraftakt des Erntejahres: die Olivenernte.

Das ganze Jahr über standen die knorrigen Olivenbäume mit ihren silbrig-grau glänzenden Blättern mehr oder weniger unbeachtet herum, aber nun rumpeln die Traktoren zu den teils weit von den Dörfern entfernten Gärten und Berghängen und es werden Verwandte und Bekannte zusammengerufen, um gemeinsam die Früchte zu ernten, die – zumindest in guten Jahren – die Lebensgrundlage vieler Dörfler ausmachen. Auch heute noch gilt Olivenöl als “flüssiges Gold”!

Olivenbäume wachsen langsam – der Steckling trägt erst nach sieben Jahre erste Früchte – dafür können sie Hunderte von Jahren alt werden. Außerdem sind sie anspruchslos und brauchen nach den ersten Jahren nicht mehr gewässert zu werden. Selbst Waldbrände überleben Olivenbäume häufig ohne große Blessuren. Kein Wunder, dass sie ein wertvolles Gut sind, das über Generationen weitervererbt wird.

Unglaublich, aber wahr: In der Türkei ist es sogar möglich, sie als Besitz ihrer ursprünglichen Eigentümer beim Grundbuchamt einzutragen, wenn der Grund, auf dem der Olivenbaum steht, verkauft wird.

Die Oliven-Ernte

Doch eine mühsame Arbeit ist die Ernte schon, denn wem an optimaler Qualität gelegen ist, der pflückt seine Oliven von Hand und wartet nicht einfach, bis sie von allein herunterfallen. Manchmal sind die Bäume so hoch, dass die Dörfler die Oliven mit langen Stöcken abschlagen – ein zwar weit verbreiteter, aber fataler Brauch, weil die frischen Triebe, die im darauffolgenden Jahr die Oliven tragen würden, mit heruntergeschlagen werden…

Traditionellerweise ist das Abschlagen, Schütteln und Pflücken im Baum Aufgabe der Männer, während die Frauen die Früchte von unter dem Baum ausgebreiteten Planen auflesen und in die mitgebrachten Körbe und Eimer füllen. Dabei sortieren die Olivenbauern gleich die besten Oliven aus, um sie als Tafeloliven einzulegen. Die übrigen werden zur Ölproduktion gegeben.

Oliven-Verwendung

Da Oliven selbst in voll ausgereiftem Zustand zu bitter zum direkten Verzehr sind, müssen über verschiedene Behandlungen die Bitterstoffe entfernt werden.  Es gibt eine Vielzahl von Methoden, Tafeloliven zuzubereiten: man kann sie unreif (grün), mittelreif (violett-braun) oder reif (schwarz) verwenden, mit einem Stein zerstoßen oder längs anritzen, den Stein entfernen, mit Paprika oder Mandeln füllen, sie in einer Salzlake oder in Wasser einlegen, oder einfach nur in grobem Salz fermentieren lassen.

Oliven-Geschmacksrichtungen

Bedenkt man, dass allein in der Türkei über 90 verschiedene Sorten Oliven angebaut werden, die je nach Bodenbeschaffenheit, Höhe über dem Meeresspiegel und klimatischen Bedingungen unterschiedliche Aromen entwickeln, ergibt sich eine unüberschaubar große Anzahl an möglichen Geschmacksvarianten.

Ähnliches gilt für die Öle, die aus diesen verschiedenen Sorten gepresst werden. Von der südlichen Küste des Marmarameers über die Ägäisküste, entlang des Mittelmeers bis hin zur syrischen Grenze erstrecken sich die Olivenanbaugebiete der Türkei, wobei die Ägäis mit 53% der gesamten Olivenproduktion an vorderster Stelle steht. Einen besonders guten Ruf haben seit jeher die Olivenöle der nördlichen Ägäis um Ayvalık, wo auch die großen türkischen Olivenölfabriken ihren Sitz haben.

Oliven aus der Süd-Ägäis

Seit einigen Jahren jedoch holen die Olivenöle der Südägäis – also der Region südlich von Izmir, über Bodrum bis Marmaris – gewaltig auf. Ambitionierte Boutique-Erzeuger kehren verstärkt mit prestigeträchtigen Auszeichnungen von internationalen Wettbewerben zurück.

Zu Recht sprechen die Olivenbauern der Südägäis heute von einem Siegeszug der Memecik-Olive. Der Sorte, die erwiesenermaßen schon seit mindestens 2000 Jahren in den heutigen Provinzen Aydın und Muğla angebaut wird.

Memecik Olive

‘Memecik’ – auf deutsch „Brüstchen” – hat ihren Namen von der an eine Brustwarze erinnernden Verlängerung am unteren Ende der Frucht. Sie findet sowohl als grüne oder auberginenfarbene Tafelolive als auch in flüssiger Form ihren Platz in der regionalen Küche.

Der besondere Duft der Memecik Oliven

Erstklassiges Öl aus Memecik-Oliven verändert im Lauf der Jahreszeiten übrigens seinen Duft! Im Winter, also kurz nach der Erzeugung, duftet es nach frischem Gras und frisch gepflückten Tomaten. Im späteren Frühjahr und Sommer hat es eine Duftnote von Orangenblüte, bei besonders hochwertigem Öl gesellt sich auch der Geschmack nach grünen Pflaumen dazu.

Wie produziert und wie erkennt man gutes Extra Vergine Olivenöl?

Diese Frage beantwortet für uns der studierte Pharmazeut Atilla Totoş, der seit 2008 in Yatağan/Muğla, unweit von Bodrum, eine hochmoderne Ölmühle betreibt. Er presst dort das Öl für seine eigenen Marken, aber auch für andere Olivenbauern, die Totoş’s Sachkenntnis und die Ergebnisse der modernen Olivenöl-Technologie zu schätzen wissen. Auch ist Attila Totoş mittlerweile Vorsitzender der Vereinigung von Boutique-Olivenöl-Erzeugern der Türkei.

Atilla Bey, welche Beschaffenheit sollten Oliven haben, die Sie zur Gewinnung von Olivenöl verwenden?

Egal, ob noch grün oder voll ausgereift – für erstklassiges Olivenöl sollten nur unversehrte, direkt vom Baum gepflückte Früchte verarbeitet werden. Werden sie mit Stöcken abgeschlagen, prasseln sie aus großer Höhe auf den Boden und tragen dabei häufig Verletzungen davon. Oliven, die bereits auf dem Boden gelegen und dort zu faulen begonnen haben, verderben die Qualität des Öls vollends. Wichtig ist auch, dass Oliven möglichst schnell nach dem Pflücken verarbeitet werden und nicht tagelang in Säcke gequetscht, womöglich noch Sonne oder Regen ausgesetzt, auf die Weiterverarbeitung warten.

Worin unterscheidet sich Öl aus grünen von Öl aus schwarzen Oliven?

Mit der Ernte der unreifen grünen Oliven beginnen wir an der südlichen Ägäisküste bereits ab Ende September. Dann enthalten sie noch wenig Fett, haben aber einen hohen Anteil an Polyphenolen und Antioxidantien. Aus früh geernteten Oliven gewonnenes Öl ist sehr wertvoll und findet vor allem in der Heilkunde Verwendung. Hochwertiges Olivenöl hat unzählige heilsame Effekte: es wirkt blutdrucksenkend, regt den Stoffwechsel an, ist gefäßerweiternd, eignet sich zur Behandlung von Altzheimer und stoppt das Wachstum von Krebsmetastasen. Auf Wunden aufgetragen wirkt es heilungsbeschleunigend und in der Haut- und Haarpflege hat es seit Jahrtausenden seinen Platz. Der Ölgehalt der voll ausgereiften Olive ist höher – dafür ist der Anteil an medizinisch wertvollen Substanzen nicht mehr so hoch. Öl aus reifen Oliven wird daher vor allem in der Küche verwendet. Die positiven Effekte von Olivenöl verschwinden übrigens bei Hitzeeinwirkung. Wer mit Olivenöl kochen und möglichst viele gesundheitsfördernde Substanzen erhalten will, sollte sein Essen mit wenig Olivenöl kochen und den Rest des Öls zugeben, wenn das Gericht fast abgekühlt ist.

Welche Faktoren beeinflussen die Qualität des Olivenöls bei der Verarbeitung?

Moderne Ölmühlen arbeiten nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft und erzielen durch Abschirmung von äußeren Einflüssen wie Luft, Licht, Hitze und Feuchtigkeit bessere Ergebnisse als ältere Anlagen. Von ausschlaggebender Bedeutung ist, dass die Olivenmasse zu keiner Zeit mit Temperaturen über 27°C in Kontakt kommt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die tägliche Reinigung der Anlage. Reste von Oliven können fermentieren und sich so negativ auf die gesamte Folgeproduktion auswirken. Frisch gepresstes, naturtrübes Öl schmeckt fantastisch, aber es kann nur einige Wochen aufbewahrt werden, danach beginnt es zu fermentieren. Darum sollte das frische Öl etwa zwei Wochen in Chrom-Nickel-Tanks gelagert werden, damit sich Rückstände und Schwebstoffe ablagern können. Dann wird es gefiltert und bei einer gleichbleibenden Temperatur zwischen 18 und 22 Grad bis zur Abfüllung gelagert. In dunkel getönten Glasflaschen oder Metallkanistern hält es sich bei kühler Lagerung über 1 Jahr.

Woran erkennt man gutes Olivenöl?

Natürlich sollte man auf die Angaben auf dem Etikett schauen – erstklassiges Extra Vergine Olivenöl darf nicht mehr als 0,8% ungesättigte Fettsäuren enthalten, am besten ist ein Wert unter 0,3%. Aber auch Geruch und Geschmack des Olivenöls sind wichtig. Es sollte fruchtig riechen, leicht bitter schmecken und nach dem Verzehr ein leichtes Kratzen im Hals hinterlassen.

Wie sind Sie gerade auf die Memecik-Olive gekommen?

Ich komme zwar aus Ankara und hatte bis zu meiner Heirat mit Olivenöl kaum je etwas zu tun, aber da meine Frau aus Muğla stammt, haben wir uns hier niedergelassen. Ich wollte neben der Apotheke auch landwirtschaftlich tätig sein und hatte eigentlich an einen progressiven Molkereibetrieb gedacht. Aber dann wurde mir von vielen Seiten geraten, ich solle doch in die seit Jahrhunderten eher stiefmütterlich behandelte Produktion von Olivenöl investieren. Das habe ich gemacht, habe viel gelesen und experimentiert und dabei das große Potential der in Muğla und Aydın zwar weit verbreiteten, aber selbst in der Türkei nicht weiter hervorgetretenen ‘Memecik’-Olive entdeckt. Ich kann mit Stolz sagen, dass ich durch meine erfolgreiche Teilnahme an internationalen Wettbewerben diese Olivensorte weltweit bekannt gemacht habe. Die Feinschmecker, die zu solchen Wettbewerben kommen, waren höchst erstaunt über die medizinischen Wirkungen und den hervorragenden Geschmack von Memecik-Öl. Als Apotheker interessiere ich mich natürlich besonders für die heilenden Eigenschaften der Olive. So stelle ich auch ein mit Olivenblätterextrakt versetztes Öl her, das nicht in der Küche verwendet, sondern wie ein Medikament täglich eingenommen wird. Olivenblätter helfen gegen Rheuma, Arthritis und arteriellen Bluthochdruck. Erst vor einigen Monaten wurde in einer wissenschaftlichen Studie an der Medizinischen Fakultät der Universität Ankara nachgewiesen, dass unser mit Olivenblätterextrakt versetztes Öl Mitochondrialdefekte in der menschlichen Zelle heilen kann.”

Welches Olivenöl sollte man kaufen?

Türkisches Olivenöl ist in Europa so gut wie unbekannt. Das liegt nicht in erster Linie an mangelnder Qualität oder unzureichender Menge – immerhin ist die Türkei nach Spanien, Italien und Marokko der größte Erzeuger von Oliven weltweit, Tendenz steigend. Neben einer Anzahl von großen Marken, die auch das qualitativ minderwertige, raffinierte “Riviera”-Öl anbieten, gibt es in der Türkei inzwischen eine Reihe sehr ambitionierter Boutique-Erzeuger, deren Öle von internationalen Wettbewerben mit prestigeträchtigen Preisen zurückkehren. Der europäische Olivenölmarkt ist jedoch dominiert von italienischen Herstellern, die kein Interesse daran haben, dass sich andere Exporteure etablieren. So wird es wohl noch eine Weile dauern, bis türkisches Olivenöl einer breiten Kundschaft in Deutschland zugänglich wird. Ein erster Schritt wurde gerade getan: Seit dem 23. Dezember 2020 wird “Milas-Olivenöl”(aus Memecik-Oliven) im EU-Qualitätsregister als geschützte Ursprungsbezeichnung geführt – als erstes türkisches Olivenöl und als fünftes türkisches Agrarprodukt überhaupt.

Olivenöl Produktion wie in alten Zeiten

Mehr Infos über Attila Totoş

Infos über die Produkte aus der Boutique-Olivenöl-Mühle TUAY finden Sie hier:

tuay.com.tr


Fotocredits: © Ömer Dogan, TUAY
Redaktioneller Beitrag | Kein Werbung.
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BodrumTravelTürkei

Bodrum à la Carte – die Perle der Ägäis

Mandarin Oriental Beach Murmelz

Türkisblaue Buchten, kristallklares Wasser und Sonne satt! Traumhaft schön ist Bodrum, der quirlig-mondäne Badeort an der türkischen Ägäisküste. Prachtvolle Bougainvilleen in allen erdenklichen Rot-, Pink- und Violett-Tönen wechseln sich ab mit weißen Würfelhäusern und kleinen, charmanten Stränden. Mal mit Palmen, mal mit Pinienwäldern.

Bekannt geworden ist die Halbinsel durch den internationalen Jet-Set in Yalikavak, weshalb Bodrum auch das St. Tropez der Türkei genannt wird. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Internationale Restaurants, wie Zuma, Fenix oder Nusret, alle Designer von Welt und natürlich Luxusyachten soweit das Auge reicht.

Seit jeher ist Bodrum ein Eldorado für Segler mit preisgekrönten Marinas in Yalikavak und Turgutreis. Nach alter Tradition werden hier noch immer in unzähligen kleinen Werften die typischen Gulets gebaut, mit denen viele zu einer Blauen Reise in die entlegendsten Buchten des Landes aufbrechen.

Malerisch schön ist Gümüslük, ein kleiner Fischerort ganz im Westen mit besonders relaxten Vibes, die ans frühe Ibiza erinnern. Abend für Abend trifft sich hier die Kultur-Elite des Landes bei kleinen Konzerten oder wechselnden Kunstausstellungen bei kikkula, dem Concept Store von Uta und Tuna Ciner … im Limon, dem einzigartigen Garten-Restaurant in den Hügeln von Myndos, das nur Lebensmittel aus eigenem, biologischen Anbau verwendet … und natürlich zum Abendessen. Wer auf sich etwas hält, der wandert ganz ans Ende der Bucht rund um die Haseninsel und lässt sich zum Sonnenuntergang im Melengec bei besten Mezze, frischem Fisch, Wein oder Raki kulinarisch verwöhnen.

Das sind die Momente, in denen Bodrum alle Besucher erdet und man sich gegenseitig das Versprechen gibt, auf jeden Fall wieder zu kommen. Weil man sich nicht satt sehen kann, an diesem tiefblauen Meer und an den nicht enden wollenden Sonnenuntergängen.

Bei so viel Abwechslung bleibt Bodrum stets authentisch. Wer heute Lust auf Luxus hat, kann morgen in einem Dorf für ein paar Lira beste türkische Hausmannkost oder in einem einfachen Restaurant sagenhaft frischen Fisch genießen. Das alles macht Freude und das alles ist Bodrum.

Weil die Perle der Ägäis so vielfältig und einzigartig ist, haben wir Bodrum à la Carte entwickelt, bei dem Sie sich ganz individuell Ihr Programm zusammenstellen können – je nach dem, worauf Sie gerade Lust und Appetit haben. Doch beginnen wir mit unserer ersten Hotel-Empfehlung.

Ihr Hotel – Highlight

Das Mandarin Oriental Bodrum ist das beste, weitläufigste und eleganteste Resort in Bodrum. 28 Suiten, 9 Villen, 59 Zimmer und 36 Apartments verteilen sich auf dem großzügigen Gelände. Zwei Privatstrände, ein Wassersportzentrum, 7 Restaurants (von türkisch über italienisch bis hin zu japanisch und einer Vakko Patisserie) und ein sagenhafter Spa mit 2.700qm, Fitnesscenter, sowie ein Indoor- und vier Outdoor-Pools lassen keine Wünsche offen.

Unsere Zimmer-Empfehlungen

Beste Zimmer-Raten

Dank unserer persönlichen Verbindungen in Bodrum haben wir Zugriff auf die besten Zimmerraten im Mandarin Oriental. Gerne fragen wir Ihren Wunsch-Reise-Zeitraum an.

Damit Sie die Perle der Ägäis wirklich nach Ihren individuellen Wünschen entdecken können, haben wir mit unseren Partnern vor Ort, die wir seit vielen Jahren persönlich kennen, dieses A la Carte-Menu für Sie zusammengestellt:

Bodrum à la Carte – Menu

Appetizer

  • Mietwagen für eigene Entdeckungen
    pro Tag 90 €
  • Fahrräder
    Bianchi / Carraro, 15 € pro Tag und Person
    E-Bike, 45€ pro Tag und Person
  • Reiseführer
    halber Tag, 90 €
    ganzer Tag, 150 €

Main Courses

  • Weinprobe
    pro Person. 20 €
  • Blaue Reise-Tagestour
    mit dem Boot inkl. Reiseleitung, 450 €
  • Mezze-Kochkurs
    für 2 Personen, 225 €
  • Tagestour Best-of-Bodrum
    Markt-Besuch (Lebenmittel), Mittagessen bei Kismet Lokantasi,
    Tour durch Bodrum Stadt, Museum und Mausoleum,
    inklusive persönlichem Guide, Auto und Eintritt ins Museum
    für 2 Personen, 350€

Desserts

  • Begleitung durch einen Fotografen  
    halber Tag, 180 €
  • Fotobuch 
    75 €
  • Video
    375 €

Murmelz Tipp

Für geschichtshungrige Kosmopoliten bietet Bodrum noch so viel mehr! Das antike Halikarnassus, gegründet von König Mausolos (377 – 353 v. Chr.), der den Küstenort zur Hauptstadt seines Reiches machte und dessen prachtvolles Grab eines der sieben Weltwunder war. Sehenswert sind die Burg und auch das Myndos Tor, einst hart umkämpft von Alexander dem Großen, sowie das Amphi Theater, das im Sommer für unterschiedliche Konzerte genützt wird und bei Sonnenuntergang einen traumhaften Blick auf Bodrum-Stadt eröffnet. Und vieles, vieles mehr…

Weitere Hotel-Empfehlungen

Alternativ zum Mandarin Oriental Bodrum können wir Ihnen auch diese Hotels empfehlen:

Swissotel Bodrum Beach, Turgutreis

Am südwestlichsten Ende der Halbinsel gelegen, befindet sich das erst vor ein paar Jahren eröffnete, kleine Design-Hotel mit 66 Zimmern, die alle mindestens 40qm groß sind. Drei Restaurants, zwei Bars, ein Privatstrand, sowie ein Indoor- und Outdoor-Pool samt Spa sorgen dafür, dass Sie sich rundum wohl fühlen. Gästen, die mehr Privatsphäre schätzen, enpfehlen wir die Beach-Villen auf dem Gelände.  Sagenhaft ist der Sonnenuntergang, der täglich aus jedem Winkel des Hotels zu bestaunen ist.

Villa Macakizi, Göltürkbükü

Bis vor kurzem als “Il Riccio Beach House” bekannt. Ein kleines Beach-House mit nur acht Zimmern, die alle in Weiß gehalten sind, in der charmanten kleinen Cennet-Bucht gelegen. Ein Outdoor-Pool und ein Holzsteg laden tagsüber zum Entspannen ein. Mittags und abends verwöhnt sie Carlo Bernardini mit italienisch-mediterraner Küche. Legendär ist der Dessert-Room. Ein Zimmer voller Dolce!

Covid-19-Information – Stand Februar 2021

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland hat die Türkei als Risikogebiet eingestuft. Bei der Einreise verlangen die türkischen Behörden einen negativen PCR-Test. Gleiches gilt für die Ausreise: beim Checkin muss ein negatives Testergebnis vorgelegt werden, auch müssen sich alle Reisenden auf www.einreiseanmeldung.de registriert haben.

Den PCR Test in der Türkei organisieren wir Ihnen gerne durch unser Partner-Labor vor Ort. Pro Person ist mit Kosten zwischen 60 und 70€ zu rechnen.

Die landesweiten Lockdown-Regeln gelten übrigens ausdrücklich nicht für Touristen.

Flug-Information

Im Sommer fliegt die Lufthansa von München und Frankfurt am Wochenende direkt nach Bodrum-Milas-Airport (BJV). Die Flugzeit beträgt 2 Stunden und 30 Minuten. Sehr empfehlenswert ist auch die Anreise mit Turkish Airlines, wobei dann am neuen Istanbuler Flughafen umgestiegen werden muss.

Gästen, die mehr Privatsphäre wünschen, empfehlen wir die Anreise mit einem Privatjet unserer Partner PAS Flights. Sehr gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

Murmelz X Travel for Life: München

Reisezeitraum: 2021
Reiseteilnehmer: 2 Personen im Doppelzimmer

Alle Preise und Termine verstehen sich vorbehaltlich der Verfügbarkeit zum Buchungszeitpunkt.
Bitte beachten Sie, dass die Reisekontingente naturgemäß nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung stehen.
Sind trotz sorgfältiger Planung aufgrund unerwartet hoher Nachfrage bestimmte Preiskategorien / Reisetermine / Abflughäfen bereits nach kurzer Zeit ausgebucht, bitten wir um Ihr Verständnis.

Buchungs-Hotline: +49 – 89 – 50 222 873

Montag – Freitag von 10 Uhr bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Per Email an: Travel@Murmelz.com

Rund um die Uhr.


Alle Reisen werden durchgeführt von:

TRAVEL FOR LIFE

Eichhorst Richter GbR
Erdmannstraße 10 | D-22765 Hamburg
+49 40 4665 1665 | contact@travel-for-life.com

Alle Informationen zu Ihrem Reiseveranstalter erhalten Sie unter: www.travel-for-life.com.

Es gelten diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters.

Fotocredits: © Murmelz.com, Shutterstock, Fenix Restaurant, Nusret Restaurant, Zuma Restaurant, Kikkula Bodrum, Limon Gümüslük, Melengec Gümüslük, Mandarin Oriental Bodrum, Unsplash/Maupie, Unsplash/Mehmet Belet, Unsplash/Meric Dagli, Bodrum Belediyesi, Yalikavak Marina, Swissotel Bodrum Beach, Villa Macakizi/Il Riccio Beach House.
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Annette HanischBodrumFeinkostLifestyle

Bodrum-Mandarinen – orange Schätze von Bodrum Yadigarı

Bodrum Mandarine close

Weiße Würfelhäuser und türkisblaue Buchten – so kennt man Bodrum, den quirligen Badeort an der türkischen Ägäisküste. Kaum ein Feriengast kennt allerdings die bunte Seite von Bodrum: Im Dezember und Januar, wenn in anderen Regionen Grau-, Weiß- und Brauntöne vorherrschen, schwelgt man hier in sattem Dunkelgrün und Orange in allen Farbabstufungen!

Auf dem Weg von Bitez-Dorf zum Strand bilden steinalte Oliven- und Johannisbrotbäume, Pappeln, Eukalyptusbäume und Stein-Eichen grüne Tunnel. Schummrig und geheimnisvoll sind die Wege hier selbst am hellichten Tage, wenn das Sonnenlicht nur hier und da durch das Blätterdach dringt.

Wer als Spaziergänger in dieses grüne Labyrinth gerät, kann kaum glauben, dass man sich nur wenige hundert Meter entfernt von der Hauptstraße mit ihren modernen Einkaufszentren und Geschäftsgebäuden befindet.

Durchs Gebüsch am Wegrand glänzt es bald gelb, bald orange hinterm dunkelgrünen Laub – Äste biegen sich unter dem Gewicht kugelrunder Orangen, prächtiger Zitronen, vor allem aber Tausender von Mandarinen! Willkommen in den berühmten Mandarinengärten der Bodrum-Halbinsel.


Wer diesem einladenden Anblick nicht widerstehen kann und nach einer Mandarine greift, wird mit einem noch anregenderen Duft belohnt – besonders, wenn wer eine echte Bodrum-Mandarine erwischt!


In Bodrum werden drei Sorten Mandarinen angebaut: die kernlose Satsuma kann bereits ab Mitte Oktober gepflückt werden, Ende November folgt die aromatische Klementine mit der kräftig orangefarbenen Schale, und ab Anfang Dezember reift die Krönung heran: die duftende Bodrum-Mandarine.

Klein bis mittelgroß, ein wenig platt, die Schale eher gelblich als orange – so unspektakulär kommt die Königin der Mandarinen daher. Aber sobald die Schale aufgebrochen ist, entfalten die ätherischen Öle ihr volles Aroma. Ob es der Meltemi ist – der thermische Wind, der an heißen Sommertagen den Zitrusgärten ein wenig Kühlung gewährt – der kalkreiche Boden, das Mikroklima, mit dem die Bodrum-Halbinsel gesegnet ist, oder ob es eine Kombination aus all diesen Zutaten ist, die der Bodrum-Mandarine ihren unvergleichlichen Geschmack verleiht? Jedenfalls gedeiht die Bodrum-Mandarine hier besser als anderswo, was 2012 auch das türkische Patentamt bestätigte. Seitdem ist „Bodrum-Mandarine“ nämlich eine geschützte geographische Angabe und hat damit den gleichen juristischen Status wie etwa die Spreewald-Gurke.

Trotz dieser internationalen Anerkennung steht die Bodrum-Mandarine derzeit von gleich mehreren Seiten unter Druck: Der Export von Bodrum-Mandarinen ist mit dem Auseinanderfallen des Ostblocks, einst dem wichtigsten Abnehmer, zum Erliegen gekommen. Veränderte Konsumentengewohnheiten haben zu einer erheblich reduzierten Nachfrage auch im Inland geführt, denn die Bodrum-Mandarine hat gegenüber anderen Mandarinensorten den Nachteil, dass sich in jeder Spalte 3-4 Kerne befinden. Und schließlich avancierten die sanft zu den Buchten der Halbinsel abfallenden Ebenen, wo sich die Mandarinengärten befinden, zu wertvollem Bauland für Hotel- und Wohnanlagen.

Bodrum Yadigarı

So gehört schon eine Portion Idealismus dazu, die von den Vätern geerbten Zitrusgärten weiter zu pflegen, obwohl mit der Ernte kein Vermögen mehr zu machen ist.

Erman Aras, Sohn von Ömer Aras, dem einst größten Mandarinenbauer der Halbinsel, der über 4000 Bäume eigenhändig gepflanzt hat, gab seinem Vater auf dem Sterbebett das Versprechen, keinen seiner Gärten zu verkaufen und sich hauptberuflich um die Mandarinen zu kümmern. Für den auf einer Eliteuniversität (mit Mandarinengeld!) ausgebildeten Physiker und langjährigen Tourismusunternehmer eine echte Herausforderung.

Wir haben uns von ihm erzählen lassen, wie er mit Einfallsreichtum, Disziplin und Freude diese Herausforderung angenommen hat. An der alten, gewundenen Straße vom Dorf Ortakent zur Küste, am Rande des größten Gartens, den Erman von seinem Vater geerbt hat, liegt die Manufaktur “Bodrum Yadigarı”. Ein Name mit Programm: Yadigar war nicht nur der Name seiner Mutter, sondern bedeutet auch ‘Andenken, Erinnerungsstück’ – hier wird eine Tradition fortgeführt.

In den Jahrzehnten zwischen 1950 und 1970, als der Mandarinenhandel boomte, wurde die kostbare Fracht auf dem Kamelrücken zur Küste getragen, von dort mit Ruderbooten an Deck eines Holzfrachters vom Schwarzen Meer geladen und nach Istanbul verschifft. An diese Tradition knüpft Bodrum Yadigarı an, wenn zwischen Ende November und Ende Februar auf Internet-Bestellung Geschenkkisten mit 3, 6 oder 9 kg frisch gepflückten Mandarinen per Kurierdienst an jede gewünschte Adresse in der Türkei verschickt werden.

Übrigens: die Mandarinen von Bodrum Yadigarı sind unbehandelt, der Anbau wird seit Jahren organisch, ohne jegliche Zugabe von Pestiziden und Kunstdünger betrieben.

Köstliche Mandarinen-Produkte

Angesichts der reichen Ernte (jährlich zwischen 75 und 95 Tonnen) musste Erman sich noch mehr einfallen lassen: Seine Frau Filiz, eine begeisterte Köchin, begann mit Marmeladen und Konfitüren zu experimentieren. Leicht und fruchtig sollten sie sein, keine zuckergetränkten Kalorienbomben. Schließlich verzichtete sie ganz auf Zucker und verwendete stattdessen Apfelkonzentrat. Eine geniale Lösung – köstlich und gesund!

Neben Mandarinen werden natürlich auch die anderen Delikatessen aus dem Zitrusgarten verarbeitet: Orangen, Zitronen, Bitterorangen und Bergamott. Wer sich für Süßes begeistert, dem seien Lokum aus Mandarinensaft empfohlen. Auch die gewöhnlich extrem süßen „Turkish Delight“ werden von Bodrum Yadigarı ohne Zugabe von Zucker (ersetzt durch Dattelextrakt) hergestellt. Statt des Puderzuckers, der herkömmlich das Aneinanderkleben der Fruchtgummiwürfel verhindert, wird ein Mehl aus getrockneten Mandarinenschalen verwendet. Das unverwechselbare Aroma der Bodrum-Mandarine wird in getrockneten Fruchtchips ebenso eingefangen wie in einem raffinierten Mandarinen-Sorbet.

Der betörende Duft der Bodrum-Mandarine ist geradezu prädestiniert für die Herstellung von erfrischenden, bei Türken extrem beliebten Duftwässern. Und so dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Bodrum Yadigarı ihr eigenes Mandarinen-“Kolonya” (so genannt nach dem großen Vorbild Kölnisch Wasser) auf den Markt bringen. Die Experimente seien jedenfalls vielversprechend, verrät mir Erman.

Nach meinem Besuch in der Manufaktur bin ich überzeugt: das Angebot an neuartigen organischen Mandarinenprodukten wird sich in den nächsten Jahren noch erweitern. An Material und schöpferischem Elan fehlt es jedenfalls nicht!

Auch wenn der Genuss der reifen Bodrum-Mandarine nur den Winter-Besuchern vorbehalten ist, gibt es einen Trost für die Sommer-Touristen: die noch kleinen, grünen Bodrum-Mandarinen sind die perfekte Zutat für einen erfrischenden Gin Tonic – oder den köstlichen „Silencio-Cocktail“ auf Vodka-Basis, den wir im Limon Café in Gümüslük so sehr lieben.

Murmelz loves!


Bodrum Yadigarı

www.bodrummandalini.com

Bestellungen sind über die Website oder per WhatsApp: +90 533 6223718 möglich.


Fotocredits: © Ömer Dogan
Redaktioneller Beitrag | Keine Werbung.
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Annette HanischBodrumHotelsTürkei

Nisanyan Hotel, Sirince – ein Landsitz zum Träumen

Blick auf Sirince Sundowner

Nicht weit von Ephesus, der berühmtesten antiken Stätte der Türkei, in der Provinz Izmir liegt das kleine Bergdorf Şirince. „Hübsch” oder “niedlich” bedeutet sein Name übersetzt – so passend und gar wunderbar für diesen zauberhaften Ort. Dort haben wir das romantische Boutique-Hideaway Nişanyan besucht.

Das Dorf Sirince

Bis 1924 war das in einer Mulde zwischen Oliven- und Weinbergen gelegene Städtchen ausschließlich von Anatoliengriechen, den sogenannten Rum bewohnt. Als es nach dem Befreiungskrieg zu einem Bevölkerungsaustausch zwischen der neugegründeten türkischen Republik und Griechenland kam, verließen die seit Jahrhunderten hier ansässigen Griechen ihre Heimat.

Stattdessen wurden Türken aus Kreta, Thessaloniki und Westthrakien in Şirince angesiedelt. Deshalb vereint sich noch heute hier griechische mit türkischer Kultur zum ganz besonderen Charme dieser Gegend.

Die Geschichte rund ums Nisanyan

Anfang der 1990er Jahre entdeckten Sevan Nişanyan, ein Intellektueller aus Istanbul, und seine Partnerin Müjde Tönbekici die Schönheit von Şirince. Schnell verliebten sie sich in die besondere Atmosphäre auf diesem Fleckchen Erde. Sie kauften einen ehemaligen Stall am Hang im oberen Teil des Dorfes, bauten ihn um zu einem stilvollen Landhaus und ließen sich nieder. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass das Dorf unter Denkmalschutz gestellt und damit der Bau moderner Betonhäuser verhindert wurde.

Die beiden Kirchen wurden restauriert und die ehemals von den Griechen gepflegte Tradition der Weinherstellung wurde wieder aufgenommen. Die Kunde von dem beschaulichen Dorf in den Bergen, wo gastfreundliche Einwohner Besuchern Wein anbieten, verbreitete sich in Windeseile zunächst in Izmir, dann in der ganzen Türkei. Schließlich wurde Şirince dank seiner Nähe zu Ephesus als ein Abstecher in die meisten Türkeirundreisen ausländischer Reiseveranstalter aufgenommen. Von April bis Ende Oktober strömen inzwischen täglich viele hundert Deutsche, Engländer, Franzosen, aber auch Koreaner und Chinesen nach Şirince.

Das Nisanyan Hotel

Hoch über den Häusern am Hang liegt das Nişanyan Houses Hotel, vollkommen abgeschieden von Lärm und Trubel. Eine Oase der Ruhe, die nur über einen ungeteerten Waldweg mit allerhand Schlaglöchern zu erreichen ist. Vorbei an Platanen und Zypressen geht es hinein durch ein Tor zum „Paradies“.

Am Eingang grüßt eine Schnecke, ein Symbol dafür, dass die Uhren auf Nişanyan langsamer ticken. Wer am späten Nachmittag die Nişanyan Houses erreicht, begibt sich am besten gleich auf die Panorama-Terrasse, lässt sich einen Gin Tonic oder einen frisch gepressten Saft aus dem eigenen Obstgarten servieren und spürt nach kurzer Zeit, wie der Prozess der Entschleunigung beginnt. Stress? Was war das nochmal? Der traumhafte Blick auf das historische Dorf und die arkadische Landschaft ringsum lässt die Zeit vergessen.

Sich in einer der gemütlichen Ecken in ein Buch vergraben (von denen es in der hauseigenen Bibliothek eine gute Auswahl gibt), im kleinen türkischen Bad auf der geheizten Marmorplatte massiert werden oder Stunden in einem Liegestuhl am von Bäumen und Büschen umgebenen Marmorpool dahinträumen und der Mischung aus Schönheit und Melancholie nachspüren, die Müjde bei ihrem ersten Besuch in Şirince so begeistert hat – mehr braucht‘s hier nicht zum Glücklichsein.

„Wir wollten einen Ort schaffen, wo wir unsere besten Freunde unterbringen würden“, beschreibt die Hausherrin das Konzept der Nişanyan Houses. Tatsächlich fühlt es sich hier weniger nach einem Hotel an als nach einem Besuch bei Freunden auf dem Land. Dazu trägt zweifellos das Personal des Familienbetriebs einen großen Teil bei – und natürlich ein paar Hunde, Katzen und die Ziegen, aus deren Milch der hauseigene Joghurt gemacht wird.

Zimmer & Chalets

Als Unterkunft stehen je fünf individuell eingerichtete Zimmer im Haupthaus oder im etwa 100 Meter entfernten Turmhaus zur Auswahl. Zwei restaurierte Rum-Häuser für bis zu fünf Personen und sieben Cottages sind im verwunschenen Garten verstreut. (Keine Angst, das Personal trägt Ihre Koffer!) Sie tragen so malerische Namen wie „Indigo-Haus“, „Rosa Haus“ oder „Haus am Pool“. Es wird bewusst auf modernen Schnickschnack oder TV verzichtet, dafür strahlen Einrichtung und Dekor das gemütlich-opulente Ambiente anatolischer Landsitze des späten 19. Jahrhunderts aus. Klimaanlage, Internet und Zentralheizung sind Zugeständnisse an die Komforterwartungen zeitgenössischer Gäste. Wem, wie uns, die Nostalgie der „guten alten Zeit“ lieber ist, setzt sich mit einem Glas Wein vor den brennenden Kamin und spielt eine Partie Backgammon…

Murmelz Tipp

Kochkurse im Nişanyan sind ein besonderes Erlebnis, denn sie beginnen mit dem Ernten von Obst und Gemüse und dem Schneiden frischer Kräuter im hauseigenen Garten! Unter der mit fliegenden Putten bemalten Decke der Küche im Turmhaus entstehen himmlische Gerichte – je nach Vorliebe traditionell türkische Spezialitäten oder internationale Kreationen.

Ein Highlight: Wer in den Terrassenhäusern von Ephesus neugierig auf das Alltagsleben in der Antike geworden ist, kann hier nachkochen, wie die alten Römer geschmaust haben – nach Rezepten aus einem römischen Kochbuch.


Murmelz likes!

NISANYAN HOUSES HOTEL

Sirince – Selçuk – Turkey
+90 (232) 898 3208 | www.nisanyan.com


Fotocredits: © Ömer Doğan
Redaktioneller Beitrag | Keine Werbung.
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BodrumRestaurantsTürkei

Zuma Restaurant, Yalıkavak Marina – Japanese Fusion

Zuma Bodrum Murmelz Entrance

Japanische Fusion-Küche hat das Zuma in Istanbul und anderen Metropolen, wie New York, London oder Abu Dhabi zu einem absoluten Hot-Spot gemacht! Die Bodrum-Dependance im exklusiven Yachthafen von Yalıkavak lässt nun auch im Sommer die Herzen aller Foodies höher schlagen. Voll ist es eigentlich immer – die chice, stylishe Crowd trifft sich hier zum Sehen und Gesehen werden.

Essen und Trinken im Zuma

Die Gerichte sind originell und kreativ. Rindfleisch-Tataki, Gyoza, Tunfisch-Sashimi, Tempura, Auberginen-Salat, Grüner Spargel in Miso-Sauce und natürlich der legendäre Pilz-Reis gehören zu den vielen Geschmackserlebnissen, die unbedingt probiert werden müssen!  Die Weinkarte ist wirklich umfangreich, doch hätten wir uns eine größere Auswahl an Bieren gewünscht, weil Gerichte auf Soja-Basis mit einem süffigen, kühlen Blonden einfach besser harmonieren.

Der Zuma-Style

Am Eingang ist die gemütliche Zuma-Bar, die vor und nach dem Dinner bei feinen Cocktails und groovigen Sounds zum Feiern einlädt. Das Restaurant bietet kleine und große Tische, je nachdem ob man mit Freunden oder der Familie – oder ganz romantisch zum Dinner-Date kommt. Chefkoch Emrah ist ein talentierter Newcomer mit einem Feuerwerk an Inspirationen, der es liebt, seine Gäste zu unterhalten – und das nicht nur mit den Kreationen auf dem Teller! Murmelz likes!

ZUMA YALIKAVAK

Yalıkavak Mahallesi I Çökertme Caddesi, No:36 I Palmarina I 48990 Bodrum/Muğla I Türkei

+90 252 385 47 06 I www.zumarestaurant.com
Fotocredits: Food © Ahmet Aykut/Murmelz Food & Travel, Entrance © Brandlifemag
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Melengeç, Gümüşlük – Sundowner & Seafood Deluxe

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murmelz-at-melengecWer jemals den Sonnenuntergang in Gümüşlük erlebt hat, wird wieder kommen. Malerisch & verwunschen schön liegt die Haseninsel in der Bucht zum Greifen nah, während die Sonne sanft ins Meer hinabgleitet. Dazu ein paar Gläser Raki oder Wein, herausragende Mezze & besten Fisch – im Restaurant Melengeç.
Murmelz loves Seafood Deluxe.

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Nusr-Et, Bodrum – Steak Paradise

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Nusret Collage MurmelzSeit 2010 gilt das (ursprünglich) Istanbuler Steakhouse Nusr-Et als Eldorado für Fleischliebhaber. Das Erfolgsgeheimnis: Beste Fleischqualität & einfallsreiche Steakhouse-Küche, garniert mit charmanter Erlebnisgastronomie. Kein Wunder also, dass Nusr-Et in den Sommermonaten auch in Bodrum, im mondänen Yachthafen von Yalikavak, die Herzen von Steakliebhabern höher schlagen lässt. Murmelz war vor Ort.

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Villa Macakizi, Bodrum – Private Hideaway

Tartar-2-Il-Riccio

UPDATE!

Mittlerweile firmiert das ehemalige “Il Riccio Beach House in Bodrum” als VILLA MAÇAKIZI und gehört zum Schwesterhotel MAÇAKIZI BODRUM. Stil, Look & Feel, sowie die Vibes haben sich nicht verändert. Murmelz still loves!


Hier unser ursprünglicher Bericht über das “Il Riccio Beachhouse”:

Il Riccio 2

Der Einladung unserer lieben Freunde Itir & Ahmet aus Istanbul sind wir gerne gefolgt: zwei Tage auf dem Boot die Küste von Bodrum entlang & vor Anker in der Bucht von Cennet – im Himmel, unweit von Göltürkbükü. Neben der unvergesslichen Nacht an Deck erlebten wir ein kulinarisches Highlight: im Il RiccioMurmelz testet die Capri-Bodrum-Connection.

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