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Türkei

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BodrumTravelTürkei

Bodrum à la Carte – die Perle der Ägäis

Mandarin Oriental Beach Murmelz

Türkisblaue Buchten, kristallklares Wasser und Sonne satt! Traumhaft schön ist Bodrum, der quirlig-mondäne Badeort an der türkischen Ägäisküste. Prachtvolle Bougainvilleen in allen erdenklichen Rot-, Pink- und Violett-Tönen wechseln sich ab mit weißen Würfelhäusern und kleinen, charmanten Stränden. Mal mit Palmen, mal mit Pinienwäldern.

Bekannt geworden ist die Halbinsel durch den internationalen Jet-Set in Yalikavak, weshalb Bodrum auch das St. Tropez der Türkei genannt wird. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Internationale Restaurants, wie Zuma, Fenix oder Nusret, alle Designer von Welt und natürlich Luxusyachten soweit das Auge reicht.

Seit jeher ist Bodrum ein Eldorado für Segler mit preisgekrönten Marinas in Yalikavak und Turgutreis. Nach alter Tradition werden hier noch immer in unzähligen kleinen Werften die typischen Gulets gebaut, mit denen viele zu einer Blauen Reise in die entlegendsten Buchten des Landes aufbrechen.

Malerisch schön ist Gümüslük, ein kleiner Fischerort ganz im Westen mit besonders relaxten Vibes, die ans frühe Ibiza erinnern. Abend für Abend trifft sich hier die Kultur-Elite des Landes bei kleinen Konzerten oder wechselnden Kunstausstellungen bei kikkula, dem Concept Store von Uta und Tuna Ciner … im Limon, dem einzigartigen Garten-Restaurant in den Hügeln von Myndos, das nur Lebensmittel aus eigenem, biologischen Anbau verwendet … und natürlich zum Abendessen. Wer auf sich etwas hält, der wandert ganz ans Ende der Bucht rund um die Haseninsel und lässt sich zum Sonnenuntergang im Melengec bei besten Mezze, frischem Fisch, Wein oder Raki kulinarisch verwöhnen.

Das sind die Momente, in denen Bodrum alle Besucher erdet und man sich gegenseitig das Versprechen gibt, auf jeden Fall wieder zu kommen. Weil man sich nicht satt sehen kann, an diesem tiefblauen Meer und an den nicht enden wollenden Sonnenuntergängen.

Bei so viel Abwechslung bleibt Bodrum stets authentisch. Wer heute Lust auf Luxus hat, kann morgen in einem Dorf für ein paar Lira beste türkische Hausmannkost oder in einem einfachen Restaurant sagenhaft frischen Fisch genießen. Das alles macht Freude und das alles ist Bodrum.

Weil die Perle der Ägäis so vielfältig und einzigartig ist, haben wir Bodrum à la Carte entwickelt, bei dem Sie sich ganz individuell Ihr Programm zusammenstellen können – je nach dem, worauf Sie gerade Lust und Appetit haben. Doch beginnen wir mit unserer ersten Hotel-Empfehlung.

Ihr Hotel – Highlight

Das Mandarin Oriental Bodrum ist das beste, weitläufigste und eleganteste Resort in Bodrum. 28 Suiten, 9 Villen, 59 Zimmer und 36 Apartments verteilen sich auf dem großzügigen Gelände. Zwei Privatstrände, ein Wassersportzentrum, 7 Restaurants (von türkisch über italienisch bis hin zu japanisch und einer Vakko Patisserie) und ein sagenhafter Spa mit 2.700qm, Fitnesscenter, sowie ein Indoor- und vier Outdoor-Pools lassen keine Wünsche offen.

Unsere Zimmer-Empfehlungen

Vom 20. September bis 15. November 2020 können wir Ihnen ganz spezielle Raten im Mandarin Oriental Bodrum anbieten. Alle Preise verstehen sich je nach Verfügbarkeit pro Person inklusive Flughafentransfer.

  • Sea View Room für 6 Nächte
    72 qm, Meerblick, bodentiefe Fenster, große Badewanne und begehbare Dusche, Kingsize-Bett, Bang- & Olufsen TV- und Audiosystem, Highspeed WLan für 6 Geräte
    1.425 € pro Person
  • Aegean Suite für 6 Nächte
    115qm, Meerblick, bodentiefe Fenster, Hauptschlafzimmer und Wohnzimmer, 35qm Balkon mit Blick über die Paradise Bay, große Badewanne und Dampfdusche, Kingsize-Bett, Bang- & Olufsen TV- und Audiosystem, Highspeed WLan für 6 Geräte
    2.875 € pro Person
  • Oriental Suite für 6 Nächte
    190qm, Meerblick, mit privatem Hammam und Sauna. Hauptschlafzimmer, separates Wohnzimmer, 92qm Außenterrasse mit Blick auf die Ägäis, tiefe Badewanne und begehbare Dusche, Kingsize-Bett, Bang- & Olufsen TV- und Audiosystem, Highspeed WLan für 6 Geräte
    4.000 € pro Person

Damit Sie die Perle der Ägäis wirklich nach Ihren individuellen Wünschen entdecken können, haben wir mit unseren Partnern vor Ort, die wir seit vielen Jahren persönlich kennen, dieses A la Carte-Menu für Sie zusammengestellt:

Bodrum à la Carte – Menu

Appetizer

  • Mietwagen für eigene Entdeckungen
    pro Tag 90 €
  • Fahrräder
    Bianchi / Carraro, 15 € pro Tag und Person
    E-Bike, 45€ pro Tag und Person
  • Reiseführer
    halber Tag, 90 €
    ganzer Tag, 150 €

Main Courses

  • Weinprobe
    pro Person. 20 €
  • Blaue Reise-Tagestour
    mit dem Boot inkl. Reiseleitung, 450 €
  • Mezze-Kochkurs
    für 2 Personen, 225 €
  • Tagestour Best-of-Bodrum
    Markt-Besuch (Lebenmittel), Mittagessen bei Kismet Lokantasi,
    Tour durch Bodrum Stadt, Museum und Mausoleum,
    inklusive persönlichem Guide, Auto und Eintritt ins Museum
    für 2 Personen, 350€

Desserts

  • Begleitung durch einen Fotografen  
    halber Tag, 180 €
  • Fotobuch 
    75 €
  • Video
    375 €

Murmelz Tipp

Für geschichtshungrige Kosmopoliten bietet Bodrum noch so viel mehr! Das antike Halikarnassus, gegründet von König Mausolos (377 – 353 v. Chr.), der den Küstenort zur Hauptstadt seines Reiches machte und dessen prachtvolles Grab eines der sieben Weltwunder war. Sehenswert sind die Burg und auch das Myndos Tor, einst hart umkämpft von Alexander dem Großen, sowie das Amphi Theater, das im Sommer für unterschiedliche Konzerte genützt wird und bei Sonnenuntergang einen traumhaften Blick auf Bodrum-Stadt eröffnet. Und vieles, vieles mehr…

Weitere Hotel-Empfehlungen

Alternativ zum Mandarin Oriental Bodrum können wir Ihnen auch diese Hotels empfehlen:

Swissotel Bodrum Beach, Turgutreis

Am südwestlichsten Ende der Halbinsel gelegen, befindet sich das erst vor ein paar Jahren eröffnete, kleine Design-Hotel mit 66 Zimmern, die alle mindestens 40qm groß sind. Drei Restaurants, zwei Bars, ein Privatstrand, sowie ein Indoor- und Outdoor-Pool samt Spa sorgen dafür, dass Sie sich rundum wohl fühlen. Gästen, die mehr Privatsphäre schätzen, enpfehlen wir die Beach-Villen auf dem Gelände.  Sagenhaft ist der Sonnenuntergang, der täglich aus jedem Winkel des Hotels zu bestaunen ist.

Villa Macakizi, Göltürkbükü

Bis vor kurzem als “Il Riccio Beach House” bekannt. Ein kleines Beach-House mit nur acht Zimmern, die alle in Weiß gehalten sind, in der charmanten kleinen Cennet-Bucht gelegen. Ein Outdoor-Pool und ein Holzsteg laden tagsüber zum Entspannen ein. Mittags und abends verwöhnt sie Carlo Bernardini mit italienisch-mediterraner Küche. Legendär ist der Dessert-Room. Ein Zimmer voller Dolce!

Covid-19-Information – Stand: 25.08.2020

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland hat die türkische Provinz Mugla von der allgemeinen Reisewarnung befreit. Deutsche Touristen müssen allerdings bei Abreise einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Das Hotel Mandarin Oriental Bodrum bietet diesen Corona-Test in Zusammenarbeit mit dem American Hospital in Bodrum-Stadt an. Auf Wunsch kann der Test durch eine private Krankenschwester im Hotel genommen werden.

Selbst haben wir den Corona-Test vor kurzem in der Privat-Klinik Acibadem in Ortakent/Bodrum absolviert. Der Ablauf verlief gänzlich reibungslos.

Beide Krankenhäuser sind bestens ausgestattet und verfügen über englisch-, teils deutschsprachiges Personal.

Flug-Information

Noch bis zum 24. Oktober 2020 fliegt die Lufthansa am Samstag und Sonntag direkt von München und Frankfurt nach Bodrum-Milas-Airport. Die Flugzeit beträgt 2 Stunden und 30 Minuten.

Für Gäste, die mehr Privatsphäre wünschen, empfehlen wir die Anreise mit einem Privatjet unserer Partner PAS Flights. Sehr gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

Murmelz X Travel for Life: München

Reisezeitraum: 20. September bis 31. Oktober 2020
Reiseteilnehmer: 2 Personen im Doppelzimmer

Alle Preise und Termine verstehen sich vorbehaltlich der Verfügbarkeit zum Buchungszeitpunkt.
Bitte beachten Sie, dass die Reisekontingente naturgemäß nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung stehen.
Sind trotz sorgfältiger Planung aufgrund unerwartet hoher Nachfrage bestimmte Preiskategorien / Reisetermine / Abflughäfen bereits nach kurzer Zeit ausgebucht, bitten wir um Ihr Verständnis.

Buchungs-Hotline: +49 – 89 – 50 222 873

Montag – Freitag von 10 Uhr bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Per Email an: Travel@Murmelz.com

Rund um die Uhr.


Alle Reisen werden durchgeführt von:

TRAVEL FOR LIFE

Eichhorst Richter GbR
Erdmannstraße 10 | D-22765 Hamburg
+49 40 4665 1665 | contact@travel-for-life.com

Alle Informationen zu Ihrem Reiseveranstalter erhalten Sie unter: www.travel-for-life.com.

Es gelten diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters.

Fotocredits: © Murmelz.com, Shutterstock, Fenix Restaurant, Nusret Restaurant, Zuma Restaurant, Kikkula Bodrum, Limon Gümüslük, Melengec Gümüslük, Mandarin Oriental Bodrum, Unsplash/Maupie, Unsplash/Mehmet Belet, Unsplash/Meric Dagli, Bodrum Belediyesi, Yalikavak Marina, Swissotel Bodrum Beach, Villa Macakizi/Il Riccio Beach House.
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Annette HanischFeinkostTürkei

Gravyer – Slow Food prämierter Schweizer Käse aus Nordostanatolien

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Gravyer, ein Käse aus den Hochebenen der nordostanatolischen Provinz Kars, ist türkischen Käsekennern seit Jahren ein Begriff. Viel Fantasie braucht es dabei nicht, um den Ursprung des Namens „Gravyer“ mit dem berühmten Hartkäse „Gruyère“ in Verbindung zu bringen. Wie aber kommt, bitte schön, eine türkische Version dieser durch und durch schweizerischen Käsesorte in den hinterletzten Winkel Anatoliens, nicht weit von der Grenze nach Georgien und Armenien? Um das herauszufinden, haben mein Partner, der Fotograf Ömer Doğan, und ich die ca. 2.000 Kilometer von unserem Wohnort Bodrum an der Ägäisküste bis nach Kars zurückgelegt und eine erstaunliche Geschichte mitgebracht…

Das Wunder von Bogatepe

Unser Ziel heißt Boğatepe, ein Dorf 40 Kilometer nördlich von Kars. Ähnlich wie die Schweizer Hochalmen liegt es auf etwa 2.300 Metern Höhe – im Gegensatz zu den Alpen gibt es hier allerdings keine schneebedeckten Gipfel: soweit das Auge reicht, nur sanfte Hügel und saftige Weiden. In  Boğatepe befindet sich mit derzeit 7 Käsereien und über 4000 Kühen das Zentrum der türkischen Gravyer-Produktion.

Das war nicht immer so: Ende der 90er Jahre gab es noch genau eine Molkerei, die in Boğatepe neben dem in der Türkei weit bekannteren Kaschar auch Gravyer herstellte. 2002 kehrte İlhan Koçulu, ein aus dem Dorf stammender Erbe ausgedehnter Ländereien aus dem Ausland zurück, mit dem Ziel, in Boğatepe die Tradition des Käsemachens neu zu beleben. Er wollte die Abwanderung der jungen Leute in die Großstädte stoppen und der abgelegenen Gegend durch Agrotourismus zu einer gewissen Bekanntheit verhelfen. Er investierte in moderne Gerätschaften, garantierte den Kleinbauern faire Preise und Mindestabnahme ihrer Milch. Vor allem aber gründete er den “Natur- und Umwelt-Verein Boğatepe”, dem das Dorf die Schaffung eines Käsemuseums und ein Zentrum zur Verwertung lokaler Heilpflanzen verdankt.

Das Konzept ging auf, die jungen Leute aus dem Dorf gehen allenfalls noch weg, um Land- oder Milchwirtschaft zu studieren und dank Koçulus guten Verbindungen strömten schon bald Neugierige aus dem In- und Ausland nach Boğatepe, um sich von den Frauen des Dorfes mit hausgemachtem Käse, garantiert zusatzfreiem Joghurt, frisch im Steinofen gebackenem Brot und weiteren Spezialitäten der Bergregion verwöhnen zu lassen. Die Möglichkeit, beim Käsemachen zuzuschauen und etwas von den gut gereiften Resultaten zu erwerben, vervollständigen das Besuchsprogramm. Auch wir lassen uns in der herrlich kühlen, sauerstoffreichen Bergluft alles schmecken, was man uns auftischt. Besonders gespannt bin ich aber auf den Gravyer…

Schweizer Käse – oder doch nicht?

Mit seiner gelben Farbe und den großen Löchern erinnert der Gravyer eher an Emmentaler Käse, nur der Geschmack ist würziger und ein wenig salziger – aber auch nicht so wie ein Gruyère… Es ist jedenfalls ein hervorragender Käse mit ganz eigenem Charakter.

Wie kann es aber sein, dass hier – viele tausend Kilometer von den Alpen entfernt – türkische Dörfler einen Rohmilchkäse herstellen, der den Vergleich mit den besten Schweizer Hartkäsesorten nicht zu scheuen braucht? Um uns das zu erklären, muss İlhan Koçulu etwas weiter ausholen, darum setzt er uns eine Käseplatte, frisches Brot und eine Flasche Wein vor und beginnt zu erzählen:

Die wechselvolle Geschichte

Vierzig Jahre lang, von 1878 bis 1918, gehörte die Region um Kars zum russischen Zarenreich. Viele osmanische Untertanen verließen in dieser Zeit die Provinz, dafür wurde ein buntes Gemisch aus Armeniern, Griechen, Georgiern, Russen und Molokanen angesiedelt. Die in Russland wegen ihres Widerstandes gegen die orthodoxe Kirche unbeliebten Molokanen gründeten unterhalb des heutigen Boğatepe mehrere Dörfer und betrieben auf der Hochebene im Sommer Vieh- und Milchwirtschaft. Ihre Molkereien nannten sie “Zavot”, was auf russisch so viel wie “Fabrik” bedeutet. Bis zu seiner Umbenennung vor einigen Jahren hieß auch Boğatepe “Zavot”.

Schon seit 1850 hatte der Zar aus Sorge, den Anschluss an das sich schnell industriell entwickelnde Europa zu verpassen, Fachleute aus Mitteleuropa eingeladen, ihr Know-how in entlegene Winkel seines Riesenreiches zu tragen und moderne Landwirtschafts- und Handwerksbetriebe aufzubauen. So kam es, dass sich 1862 ein deutscher Auswanderer südwestlich von Tiflis in den Vorbergen des Kleinen Kaukasus niederließ. Als Sohn eines thüringischen Gutsbesitzers kannte er sich mit Viehwirtschaft aus, außerdem hatte er einige Jahre in der Schweiz verbracht und erkannte sofort, dass die Qualität der Kaukasusweiden den Schweizer Almwiesen um nichts nachstand. Er ließ einen Käsemeister aus dem Berner Oberland kommen, importierte ebenfalls die nötigen Gerätschaften und Schweizer Zuchtstiere und etablierte sich innerhalb einiger Jahrzehnte als einer der größten Milchbetriebe des Transkaukasus.

Die lokale Bevölkerung bestand zu einem großen Teil aus aserbaidschanischen Turkstämmen, den sogenannten “Karapapak”, die sich nach anfänglichem Widerstand gegen den Neuankömmling bei dem deutschen Farmer als Knechte verdingten und mit der Zeit Vieh- und Milchwirtschaft auf deutsche bzw. Schweizer Art erlernten. Der Schweizer Käse aus dem Kaukasus fand in Russland reißenden Absatz und die Kunde vom Erfolg der kaukasischen Käseproduktion zog weitere Käser aus der Schweiz an, die sich nach gewisser Zeit selbständig machten. 1910 gab es in der Bergregion südlich von Tiflis 73 Molkereien, von denen 34 im Besitz von Schweizern waren.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam auch ein gewisser David Moser aus Arni im Emmental in den Transkaukasus, um der damals in seiner Heimat herrschenden Armut zu entfliehen und sein Glück zu suchen. Bei einem Besuch in der (damals noch russischen) Provinz Kars erkannte er das Potential der ausgedehnten Bergwiesen zwischen Kars und Ardahan für die Milch- und Käseproduktion und gründete zusammen mit seinem Bruder gleich mehrere Molkereien, darunter auch eine im heutigen Boğatepe – in den Räumlichkeiten ist heute das Käsemuseum untergebracht. Mit den dort ansässigen Dörflern – den fleißigen Molokanen und den türkischen und kurdischen Kleinbauern – schloss er Verträge zur Abnahme von Milch.

Einen schweren Dämpfer erlitt das blühende Geschäft mit dem „Gravyer“ gegen Ende des 1. Weltkriegs. Russland zog sich nach der bolschewistischen Revolution 1917 aus dem Kriegsgeschehen zurück. Die Provinz Kars wurde wieder ins Osmanische Reich bzw. in den Nachfolgerstaat, die junge türkische Republik eingegliedert. Die pazifistischen Molokanen verließen die Region um Kars, als sie für die Türkei Wehrdienst leisten sollten.

Wohlhabende „Karapapak“ flohen vor den Bolschewisten mit ihren Tieren aus dem sowjetischen System in die Dörfer um Kars und ließen sich in von den Molokanen verlassenen Dörfern nieder. Die Schweizer Molkereibesitzer kehrten zu ihren Hauptsitzen südlich von Tiflis zurück und ließen die Molkereien im nun zur Türkei gehörigen Gebiet zurück. Auch David Moser überließ seine Molkereien in der Provinz Kars seinem engsten Mitarbeiter, dem Käsemeister Alexander Kaiser, einem deutschen Siedler, dessen Vorfahren Anfang des 19. Jahrhunderts aus Süddeutschland nach Russland eingewandert waren. „Kaiser verheiratete seine drei Töchter an die drei Söhne eines Karapapak-Großfarmers, alle Paare führten die Gravyer-Produktion fort, bekamen eine Menge Nachkommen, und ein Enkel dieser Sippe sitzt vor euch“ – damit schließt İlhan seinen Bericht.

Erstklassige Zutaten für ein erstklassiges Produkt

Donnerwetter – was für eine Geschichte! Ich schaue mir den hünenhaften Unternehmer noch einmal genau an, kann aber keine Züge erkennen, die auf eine deutsche Großmutter hinweisen würden…

İlhan nimmt uns nun mit, damit wir mit eigenen Augen sehen, wie in seiner Molkerei Gravyer hergestellt wird. Es ist Ende August – die Blüte der alpinen Blumen und Kräuter ist fast vorbei und die Milchmenge der „Zavot“-Kühe, die übrigens den braunen Schweizer Alpenmilchkühen zum Verwechseln ähnlich sehen, hat bereits erheblich abgenommen. Im Gegensatz zur Hochsaison im Juni, wo täglich bis zu sieben Käselaibe à 70 kg produziert werden können, reicht die Milch jetzt noch für 4-5 Laibe (für einen Laib werden fast 1000 Liter gebraucht).  Die Arbeitszeiten (morgens von 8 bis 14 Uhr, abends von 19 Uhr bis Mitternacht) sind genau auf den Melkrhythmus abgestimmt. Die Verarbeitung muss beginnen, bevor die Milch kalt wird. Daher ist das Abholen der frisch gemolkenen Morgen- und Abendmilch wie ein Wettlauf gegen die Zeit. Gravyer kann nur im Sommer produziert werden – Grund dafür sind verschiedene Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, etwa die Außentemperatur, der Fettgehalt der Milch oder die in der Milch enthaltenen Bakterien, die während des Fermentierungsprozesses die Löcher erzeugen.

Die Kühe, deren Milch zu Gravyer verarbeitet wird, sind von Mitte Mai bis Mitte September – den kurzen Hochgebirgssommer lang – ohne Unterbrechung auf der Weide. Nur zum Melken am Morgen und am Abend werden sie in den Stall getrieben.  Den Rest des Jahres liegt das Dorf unter einer Schneedecke und die Kühe fressen im Stall das Heu, das ihre Besitzer im Sommer von den endlosen Almen um Boğatepe eingefahren haben. Etwas anderes bekommen die Kühe übrigens nicht – Zufüttern würde die erstklassige Qualität der Milch beeinträchtigen, und Qualität wird ganz groß geschrieben, besonders seitdem die Organisation Slow Food Gravyer aus Boğatepe als ‘Presidio’, also als ein schützenswertes, nachhaltig hergestelltes, ökologisch einwandfreies Produkt, anerkannt hat. İlhan erklärt das Prinzip: „Ein Käse ist nur so gut wie die Milch, aus der er hergestellt wurde. Und die Milch ist nur so gut, wie die Kräuter und Gräser, die die Kuh gefressen hat.“ Zu diesem Thema hat er noch eine interessante Fußnote: Auf den Weiden um Boğatepe wächst in großen Mengen Frauenmantel, eine Heilpflanze, die Menschen bei der Behandlung von Frauenleiden verwenden. Stiere mögen sie wegen ihres bitteren Geschmacks nicht, aber die Kühe fressen sie und so verleiht der bittere Frauenmantel dem Gravyer-Käse ein unverwechselbares, pikantes Aroma.

Zwischen Tradition und Moderne

Koçulus ‘Zavot’ ist eine moderne, weiß geflieste, blitzblanke Halle. Über Rohre wird die Milch in zwei riesige kupferne Kessel gepumpt, die nicht mehr, wie früher einmal, von unten mit Feuer beheizt werden. Die Kesselwand ist doppelschichtig, so dass über die Zugabe von kaltem Wasser und heißem Dampf die Temperatur genau justiert werden kann.

Es gibt hydraulische Pressen, mit deren Hilfe die Molke aus dem frischen Käse gepresst wird oder eine elektrische Winde, die, ähnlich wie auf einem Fischtrawler das mit Fischen gefüllte Netz, den Käseteig zum Abtropfen aus dem Kessel hievt. Die Moderne ist auch in Boğatepe angekommen, und dennoch wird noch heute so viel harte Arbeit von Hand erledigt, wie selbst in der abgelegensten Schweizer Alpkäserei nicht mehr.

So werden die schweren Käselaibe in der Gärkammer – hier “Sauna” genannt – nicht mit dem Roboter, sondern täglich von Hand gewendet, abgerieben und frisch gesalzen. Auch das stundenlange Umrühren der Käsemasse im Kessel, so lange, bis die richtige Konsistenz und Elastizität des Käseteigs erreicht ist, erfolgt nicht maschinell. Çağdaş Koçulu, ein Neffe von İlhan, hat Milchwirtschaft studiert und ist als Käsemeister verantwortlich für die Qualität der Zutaten, den reibungslosen Ablauf der Produktion und die optimale Reifung im Solebecken, in der Sauna (ca. 20 Tage bei 30°C) und im Lagerkeller, der zu 80% unter der Erde liegen, eine Luftfeuchtigkeit von 90% haben und nachts bei einer Raumtemperatur von 11 Grad durchlüftet werden sollte.

Ich frage İlhan, ob er daran denkt, die Produktion weiter zu modernisieren. Darauf gibt er eine bemerkenswerte Antwort: “Natürlich könnte ich in modernere Maschinen investieren. Die Ausgabe hätte sich bereits nach einer Saison ausgezahlt. Aber es geht mir ja gar nicht in erster Linie um die Rentabilität. Ich möchte diesen jungen Menschen aus meinem Dorf Arbeit geben. Sie sollen die Kunst des Käsemachens lernen. Wenn sie nach einigen Jahren dann ihre eigenen Molkereien gründen, habe ich mein Ziel erreicht.“

Ach, İlhan Koçulu – gäbe es doch bloß mehr Menschen von Ihrer Sorte…

Murmelz Tipp

Gravyer aus Boğatepe wird wegen der strengen Vorschriften für Lebensmittelimporte (noch) nicht in die EU exportiert. Da die Nachfrage auf dem Binnenmarkt – besonders seit der Unterstützung durch  Slow Food – das Angebot weit übersteigt, ist auch in den kommenden Jahren nicht damit zu rechnen. In der Türkei ist Gravyer aus Boğatepe auf den Käsetellern vieler Luxusrestaurants und -hotels zu finden, außerdem  in einigen Feinkostläden in allen türkischen Großstädten. Die Molkereien haben im Zentrum der sehr sehenswerten Provinzhauptstadt Kars ihre eigenen Käsegeschäfte. Bestellungen direkt bei der Molkerei werden per WhatsApp angenommen und in die gesamte Türkei verschickt.

Koçulu produziert neben Gravyer auch frischen und gereiften Kaschar und ‘Molokan’, einen milden, Gouda-ähnlichen Hartkäse.

Alle Infos zur Molkerei Koçulu

koculupeynircilik.com

Bestellungen über WhatsApp: +90 554 1813036

Email: info@koculupeynircilik.com


Fotocredits: © Ömer Dogan
Redaktioneller Beitrag | Keine Werbung.
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Annette HanischLifestyleTürkei

Diyarbakır, Türkei: Wie Phönix aus der Asche

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Es gibt Städte auf der Welt – ganz besonders im Nahen Osten – die seit Jahrtausenden von Menschen verschiedener Kulturen besiedelt, umkämpft, beherrscht und zerstört werden, um dann wie Phoenix aus der Asche zu neuem Leben zu erwachen. So wie Diyarbakır, die kurdische Metropole im Südosten der Türkei.

Geschichte und Umgebung

Die Altstadt von Diyarbakır ist umgeben von einer 5,5 km langen Mauer – nach der Chinesischen Mauer die längste Wehrmauer ihrer Art, und mit einer Höhe von über acht Metern sogar noch zwei Meter höher! Niemand weiß, wer in welchen Urzeiten den Grundstein für dieses Riesenbauwerk aus dem schwarzem Basalt des nahegelegenen Vulkans Karacadağ gelegt hat. Dass die von der Basaltmauer geschützte Siedlung unter dem Namen Amida eine bedeutende Garnisonsstadt ganz im Osten des Römischen Reiches war, wissen wir immerhin. Als Teil des Byzantinischen Reiches war Amida ein großes christliches Zentrum, später folgten Araber, verschiedene türkische Fürstentümer und schließlich die Osmanen. Noch immer gibt es hier neben uralten Kirchen, die zu Moscheen umgewidmet wurden, armenische, chaldäische und syrisch-orthodoxe Kirchen. Das Stadtbild prägen Kurden, doch leben hier neben den „Kurmandschi“ auch eine große Menge „Zaza“, eine ostanatolische Bevölkerungsgruppe mit eigener Sprache und Kultur.

Phönix aus der Asche

Nach der letzten großen Krise in 2015, als sich in der Altstadt türkische Streitkräfte und kurdische Separatisten Gefechte lieferten, pulsiert mittlerweile wieder das alltägliche Leben. An vielen Straßenecken grillen mobile Kebab-Anbieter frische, mit Kreuzkümmel gewürzte Lammleberspieße – sicherlich das beliebteste Gericht in Diyarbakır. Traditionelle Zuckerbäcker bieten wieder “Kadayif” oder Engelshaar an, ein süßes Gebäck und langjähriger Exportschlager aus Diyarbakır. Viele Restaurant- und Cafébetreiber hatten 2015 der geplagten Altstadt Sur den Rücken gekehrt und sich in der sicheren Neustadt mit ihrer schicken Ausgehmeile 75 Yol angesiedelt, aber es gibt auch mutige Unternehmer, die das jahrtausendealte Stadtzentrum wieder zu einem lebendigen, attraktiven Bezirk machen wollen.

Ich hatte Gelegenheit, mit zweien von ihnen ins Gespräch zu kommen und währenddessen – natürlich – einige Gerichte aus ihren Küchen zu probieren.

Über die ost-anatolische Küche

Eines vorweg: wer auf vegane oder leichte Küche steht, braucht gar nicht erst nach Diyarbakır zu kommen. Hier isst der Mensch Fleisch! Und zwar vom Lamm. Es ist nicht leicht, diesen Geschmack oder Duft mit Worten zu beschreiben. Aber wer einmal Lammfleisch im Südosten der Türkei gegessen hat, weiß, was ich meine: selbst im ungewürzten Zustand duftet es nach Kräutern, ist aromatisch, saftig und zart… unbeschreiblich gut.

Kemikli Evi – Restaurant

Fatih Evsen, ein junger Koch alter Schule, dessen Vater und Großvater bereits im Sur-Viertel Fleischgerichte grillten, kochten und brieten, hat eines der alten, aus Basalt errichteten Herrenhäuser unweit der Hauptstraße Gazi Caddesi restauriert und bietet seit August 2018 in seinem Restaurant Kemikli Evi gute Diyarbakırer Hausmannskost. Auf sage und schreibe drei Etagen für bis zu 250 Personen.

Das Gericht, das seinem Etablissement den Namen gibt – Kemikli (auf deutsch etwa: Fleisch mit Knochen) – ist trotz des einfachen Namens eine Delikatesse, die jeden Tag ausverkauft ist. Ungeklopfte Lammkoteletts ohne Stiel(Rippe) werden auf dem Grill zusammen mit scharfen Paprikas gegart und auf sehr dünnen Fladen serviert. Nur wer mittags gegen 12 oder abends vor 18 Uhr kommt, hat die Chance, eine Portion “Kemikli” zu ergattern.

Natürlich sind auch die anderen Kebabgerichte sehr empfehlenswert. Wie fast überall im Südosten der Türkei verdient das Lammhack, aus dem die Kebabspieße zubereitet werden, tatsächlich diesen Namen, denn es wird von Hand gehackt, wobei zuvor sämtliche Sehnen entfernt werden. So zergehen die scharfen Adana- und die milden Urfa-Kebabs auf der Zunge…

Restaurant Fırın-ci

Fast in Rufweite des “Kemikli Evi”, auf der anderen Seite der Gazi Caddesi, liegt Fırın-ci, ein ebenfalls 2018 eröffnetes Restaurant. Während bei Fatih Evsen Tradition die Hauptrolle spielt, sieht der junge Unternehmer Resul Fidan seine Mission darin, die traditionelle Küche von Diyarbakır neu zu interpretieren.

Schon das Restaurantgebäude passt sehr gut zu diesem Ansatz: es ist ein türkisches Bad – das Hamam des Vahap Ağa – aus dem 16. Jahrhundert, das den Rahmen für ein opulent ausgestattetes Restaurant mit einem mächtigen modernen Kronleuchter bietet, der die gewaltige Kuppel des ehemaligen Eingangsbereiches ausfüllt.

Der ehemalige Springbrunnen genau unter der Kuppel wurde in eine Art goldenen Käfig umgewandelt, in dem große Grünpflanzen wie in einem Gewächshaus wuchern. Im Kreis herum sind Bänke, Tische und Stühle für die Gäste angeordnet. Auch die ehemaligen Ruhe- und Schwitzräume sind jetzt Teil des Restaurants und die ehemaligen Waschnischen eignen sich perfekt als Separee.

Fırın-ci öffnet seine Pforten bereits um 9 Uhr morgens. Der Tag beginnt hier mit meditativer Klaviermusik. Man bestellt sein Frühstück und wenig später biegen sich die Tische unter der Last von mindestens 15 verschiedenen Tellerchen mit süßen und salzigen Delikatessen. Darunter eine Auswahl ostanatolischer Käsesorten, Honig geschleudert oder in der Wabe, hausgemachter Joghurt, im hauseigenen Ofen gebackene Brötchen, Hefefladen, „un kızartması” (in Butter angebratenes Vollkornmehl), Omelett mit „kavurma“ (eine Art Röstfleisch) und und und…

Mittags und abends speist man „à la carte“ – in der Ost-Türkei eher ungewöhnlich. In den herkömmlichen Restaurants zeigt man entweder auf die im Wasserbad warmgehaltenen fertigen Gerichte oder die grillfertigen Fleischspezialitäten, die in einer Glasvitrine ausgestellt werden, oder aber der Kellner spult ein Sprüchlein mit den Gerichten ab, die die Küche hergibt.

Hier gibt es eine reichhaltige Karte und – oh Wunder – die aufgetragenen Gerichte sehen tatsächlich so aus wie auf den ansprechenden Fotos. Wir entscheiden uns für Lamm mit Quitte und ein “Tandır”gericht aus dem Steinofen. Tandır (oder Tandoori) ist eine in der Türkei (wie im ganzen Nahen und Mittleren Osten) weit verbreitete Zubereitungsweise.  Das über Stunden bei niedriger Temperatur gegarte Fleisch lässt sich mühelos vom Knochen lösen. Bevor das bestellte Hauptgericht kommt, wird eine kleine Auswahl an Vorspeisen aufgetragen: Hirtensalat, grüner Salat, scharfes Paprikamus, mit Knoblauch angemachter Joghurt und frittierte Köfte im Bulgurmantel, “içli köfte”. Wie passend wäre jetzt ein Glas Wein oder Rakı! Leider ist Alkohol Fehlanzeige. Resul, den wir darauf ansprechen, weist auf die unmittelbare Nachbarschaft zur Großen Moschee hin. Das verstehen wir, gehen aber davon aus, dass auch ohne Moschee eine Schanklizenz, wie in ganz Ostanatolien, schwer zu bekommen gewesen wäre.

Auch ohne Wein genießen wir die gute Küche, vor allem aber das außergewöhnliche Ambiente der historischen Räumlichkeit. Familien, junge Paare, Gruppen von Freunden – jeder Tisch ist besetzt. Die Atmosphäre ist gepflegt, aber nicht versnobt.

Eine große Überraschung zum Schluss ist die Rechnung – pro Kopf bezahlen wir umgerechnet gerade mal 10 Euro! Das ist auch für ostanatolische Verhältnisse günstig. Auf meine Frage, warum er die Preise so niedrig hält, antwortet Resul: „Ich möchte, dass eine Familie mit mittlerem Einkommen wenigstens einmal im Monat in meinem Restaurant zum Essen kommen kann. Die Einwohner von Diyarbakır haben so viel gelitten, ich finde, das haben sie verdient!”

Beeindruckt gebe ich wenigstens ein gutes Trinkgeld und nehme mir vor, möglichst bald wieder Diyarbakır zu besuchen. Und einen Besuch in dieser ehrwürdigen Stadt mit ihren warmherzigen Menschen möchte ich auch Ihnen allen ans Herz legen!

Unsere Restaurant-Empfehlungen in Diyarbakır:

KEMIKLI EVI

(Avni Bey Konağı)

Gazi Caddesi Kadı Camii Sok NO : 2 (Gazi Caddesi) | TR-21100 Sur-Diyarbakır

+90 412 223 26 90 | Kemikli Evi auf Instagram

Kontakt: Fatih EVSEN

FIRIN-CI

(Vahap Ağa Hamamı)

Inönü Mah. Gazi Cad. Telgrafhane Şok. No:34 | TR-21300 Sur-Diyarbakır

+90 412 252 02 06 | www.firin-ci.com

Kontakt: Resul Fidan


Fotocredits: © Ömer Dogan
Redaktioneller Beitrag | Keine Werbung.
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Felix FichtnerRestaurantsTürkei

Kismet Lokantasi, Bodrum – Wildkräuter zum Verlieben

Meze Kismet Kismet Lokantasi Bodrum

Nur frische Wildkräuter aus organischem Anbau verwendet Orhan Dumanlı in seinem mittlerweile legendären Restaurant Kismet Lokantasi in Konacik, einer kleinen Ortschaft am Rand von Bodrum-Stadt. Täglich geht der passionierte Gastgeber für seine Gäste auf die umliegenden Märkte und sucht nach wild gewachsenen Zutaten der Saison, die seine Köche Tag für Tag zu teils einfachen, aber durchwegs köstlichen Gerichten verarbeiten.

So viel Liebe zu den Produkten und zu guter, ausgewogener Ernährung findet man selten. Und erst der Geschmack! Kismet-schicksalhaft schön! Belohnt werden wir mit Aromen erntefrischer Wildkräuter und Gemüsen, die in unseren Gefilden gänzlich in Vergessenheit geraten sind. Oder haben Sie gewusst, dass man aus Artischockenblättern eine köstliche Vorspeise zaubern kann?

Wir kommen gerne zum Mittagessen hier her, doch lohnt es sich, etwas Zeit mitzubringen. Meistens ist das Restaurant brechend voll.  Auf der Karte finden sich täglich wechselnde, saisonale Gerichte. Türkische Hausmannskost zum Verlieben.

KISMET LOKANTASI

Cirkan Mah. | Celebi Kaptan Sok. No: 3/A
48400 Konaci | Bodrum | Mugla | Turkey
+90 252 319 0096 | +90 532 578 7878
www.kismetlokantasi.com


Fotocredits: © Felix Fichtner / Murmelz
Redaktioneller Beitrag | Keine Werbung.
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Yi Gec, Turgutreis – der beste Fisch der Stadt

Fisch Laden Yi Gec Turgutreis

Haben Sie schon einmal Fisch-Börek probiert? Oder Levrek Marin (marinierter Seebarsch) oder Dülger Kavurma? Nein? Den wirklich besten Fisch in Turgutreis gibt es bei Yi Geç. Täglich frisch & eine riesige Auswahl an Meeresfischen, Scampi und Co. Wenn wir nicht im Restaurant essen, holen wir gerne frisch geangelten Fisch im Laden für Zuhause.

Das Restaurant

Ein klassisches Balik Pisirme Evi, ein “Fischkoch-Haus”. Für uns das beste Fisch-Lokal in Turgutreis! Die Küche präsentiert saisonale Mezze – wirklich abwechslungsreich, immer hausgemacht und von gleichbleibenden Qualität! Gegrillter Fisch – fragen Sie beim Aussuchen nach ge-angelten Exemplaren – kommt stets perfekt auf den Tisch. Ein Geheimtipp und unser Alltime-Favorite ist Dülger Kavurma, St. Petersfisch mit Paprika, Tomaten, Knoblauch und Kapern. Unbeschreiblich gut!

Die Auswahl an türkischen Weinen ist gut – echte Türken trinken natürlich Rakı zu ihrem Fisch. Der Service rund um Oberkellner Hussein agiert flink und professionell, dabei immer freundlich und herzlich!

Murmelz loves.

YI-GEC

Turgutreis Mah. 4008 Sok. No:13 (jandarma Arkası)
48960 Turgutreis | Bodrum | Mugla | Turkey

+90 252 382 96 80 | yi-gec@hotmail.com
yi-gec.com


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Nazar, Turgutreis – Beste Türkische Hausmannskost in Bodrum

Icli Koefte Nazar Turgutreis

Beste Türkische Hausmannskost gibt es direkt am Markt bei Nazar. Gut, einen Schönheitswettbewerb nach deutschen Standards wird das Restaurant nicht unbedingt gewinnen. Wer aber einmal im Nazar beim Essen war, wird verstehen, warum wir dieses Restaurant lieben.

Sensationell ist das immer frische, luftig leichte Brot aus dem heißen Steinofen. Dazu servieren die freundlichen Kellner im Restaurant stets einen frischen Salat der Saison. Probieren Sie anstatt Essig, frischen Zitronensaft – oder noch typischer: Granatapfel-Sauce. Sie verleiht dem frischen Grün ein herb-säuerliches Aroma.

Als Vorspeise empfehlen wir Içli Köfte (Fleischbällchen in Bulgurteig) oder Mantı, türkische Ravioli mit Fleischfüllung und klassisch mit Joghurt und Tomatensauce serviert.


Danach eine Pide Tavuk (Pide mit Huhn und Käse) und das sagenhafte Kiremitte Tavuk. Eine Kasserolle aus dem Ofen mit Huhn, Paprika, Tomate, Zwiebel, Knoblauch und Käse. Wer dann noch Hunger hat, muss Künefe probieren! Ein Mozzarella-ähnlicher Käse, der in Kadayfi-Fäden gehüllt in frischem Butterschmalz herausgebacken und mit frisch gehackten Pistazien garniert wird. Zum Reinlegen gut!

Murmelz Vote

Nazar ist ein Turgutreis-Klassiker! Sehr gut sind auch die Fisch-Gerichte, die ebenfalls in der Kasserole im Ofen zubereitet werden!


NAZAR

Pazar Yeri Karşısı | Beyoğlu Caddesi A Blok No:3 D:4
48400 Turgutreis | Bodrum | Muğla | Turkey


Fotocredits: © Felix Fichtner/Murmelz
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Annette HanischBodrumHotelsTürkei

Nisanyan Hotel, Sirince – ein Landsitz zum Träumen

Blick auf Sirince Sundowner

Nicht weit von Ephesus, der berühmtesten antiken Stätte der Türkei, in der Provinz Izmir liegt das kleine Bergdorf Şirince. „Hübsch” oder “niedlich” bedeutet sein Name übersetzt – so passend und gar wunderbar für diesen zauberhaften Ort. Dort haben wir das romantische Boutique-Hideaway Nişanyan besucht.

Das Dorf Sirince

Bis 1924 war das in einer Mulde zwischen Oliven- und Weinbergen gelegene Städtchen ausschließlich von Anatoliengriechen, den sogenannten Rum bewohnt. Als es nach dem Befreiungskrieg zu einem Bevölkerungsaustausch zwischen der neugegründeten türkischen Republik und Griechenland kam, verließen die seit Jahrhunderten hier ansässigen Griechen ihre Heimat.

Stattdessen wurden Türken aus Kreta, Thessaloniki und Westthrakien in Şirince angesiedelt. Deshalb vereint sich noch heute hier griechische mit türkischer Kultur zum ganz besonderen Charme dieser Gegend.

Die Geschichte rund ums Nisanyan

Anfang der 1990er Jahre entdeckten Sevan Nişanyan, ein Intellektueller aus Istanbul, und seine Partnerin Müjde Tönbekici die Schönheit von Şirince. Schnell verliebten sie sich in die besondere Atmosphäre auf diesem Fleckchen Erde. Sie kauften einen ehemaligen Stall am Hang im oberen Teil des Dorfes, bauten ihn um zu einem stilvollen Landhaus und ließen sich nieder. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass das Dorf unter Denkmalschutz gestellt und damit der Bau moderner Betonhäuser verhindert wurde.

Die beiden Kirchen wurden restauriert und die ehemals von den Griechen gepflegte Tradition der Weinherstellung wurde wieder aufgenommen. Die Kunde von dem beschaulichen Dorf in den Bergen, wo gastfreundliche Einwohner Besuchern Wein anbieten, verbreitete sich in Windeseile zunächst in Izmir, dann in der ganzen Türkei. Schließlich wurde Şirince dank seiner Nähe zu Ephesus als ein Abstecher in die meisten Türkeirundreisen ausländischer Reiseveranstalter aufgenommen. Von April bis Ende Oktober strömen inzwischen täglich viele hundert Deutsche, Engländer, Franzosen, aber auch Koreaner und Chinesen nach Şirince.

Das Nisanyan Hotel

Hoch über den Häusern am Hang liegt das Nişanyan Houses Hotel, vollkommen abgeschieden von Lärm und Trubel. Eine Oase der Ruhe, die nur über einen ungeteerten Waldweg mit allerhand Schlaglöchern zu erreichen ist. Vorbei an Platanen und Zypressen geht es hinein durch ein Tor zum „Paradies“.

Am Eingang grüßt eine Schnecke, ein Symbol dafür, dass die Uhren auf Nişanyan langsamer ticken. Wer am späten Nachmittag die Nişanyan Houses erreicht, begibt sich am besten gleich auf die Panorama-Terrasse, lässt sich einen Gin Tonic oder einen frisch gepressten Saft aus dem eigenen Obstgarten servieren und spürt nach kurzer Zeit, wie der Prozess der Entschleunigung beginnt. Stress? Was war das nochmal? Der traumhafte Blick auf das historische Dorf und die arkadische Landschaft ringsum lässt die Zeit vergessen.

Sich in einer der gemütlichen Ecken in ein Buch vergraben (von denen es in der hauseigenen Bibliothek eine gute Auswahl gibt), im kleinen türkischen Bad auf der geheizten Marmorplatte massiert werden oder Stunden in einem Liegestuhl am von Bäumen und Büschen umgebenen Marmorpool dahinträumen und der Mischung aus Schönheit und Melancholie nachspüren, die Müjde bei ihrem ersten Besuch in Şirince so begeistert hat – mehr braucht‘s hier nicht zum Glücklichsein.

„Wir wollten einen Ort schaffen, wo wir unsere besten Freunde unterbringen würden“, beschreibt die Hausherrin das Konzept der Nişanyan Houses. Tatsächlich fühlt es sich hier weniger nach einem Hotel an als nach einem Besuch bei Freunden auf dem Land. Dazu trägt zweifellos das Personal des Familienbetriebs einen großen Teil bei – und natürlich ein paar Hunde, Katzen und die Ziegen, aus deren Milch der hauseigene Joghurt gemacht wird.

Zimmer & Chalets

Als Unterkunft stehen je fünf individuell eingerichtete Zimmer im Haupthaus oder im etwa 100 Meter entfernten Turmhaus zur Auswahl. Zwei restaurierte Rum-Häuser für bis zu fünf Personen und sieben Cottages sind im verwunschenen Garten verstreut. (Keine Angst, das Personal trägt Ihre Koffer!) Sie tragen so malerische Namen wie „Indigo-Haus“, „Rosa Haus“ oder „Haus am Pool“. Es wird bewusst auf modernen Schnickschnack oder TV verzichtet, dafür strahlen Einrichtung und Dekor das gemütlich-opulente Ambiente anatolischer Landsitze des späten 19. Jahrhunderts aus. Klimaanlage, Internet und Zentralheizung sind Zugeständnisse an die Komforterwartungen zeitgenössischer Gäste. Wem, wie uns, die Nostalgie der „guten alten Zeit“ lieber ist, setzt sich mit einem Glas Wein vor den brennenden Kamin und spielt eine Partie Backgammon…

Murmelz Tipp

Kochkurse im Nişanyan sind ein besonderes Erlebnis, denn sie beginnen mit dem Ernten von Obst und Gemüse und dem Schneiden frischer Kräuter im hauseigenen Garten! Unter der mit fliegenden Putten bemalten Decke der Küche im Turmhaus entstehen himmlische Gerichte – je nach Vorliebe traditionell türkische Spezialitäten oder internationale Kreationen.

Ein Highlight: Wer in den Terrassenhäusern von Ephesus neugierig auf das Alltagsleben in der Antike geworden ist, kann hier nachkochen, wie die alten Römer geschmaust haben – nach Rezepten aus einem römischen Kochbuch.


Murmelz likes!

NISANYAN HOUSES HOTEL

Sirince – Selçuk – Turkey
+90 (232) 898 3208 | www.nisanyan.com


Fotocredits: © Ömer Doğan
Redaktioneller Beitrag | Keine Werbung.
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City GuidesFelix FichtnerIstanbulRestaurantsTürkei

Yeni Lokanta, Istanbul – neues Lokal, neue Küche

Yeni Lokanta Istanbul

Durch einen Tipp unserer Istanbuler Freunde sind wir in Civan Er’s Yeni Lokanta, ins „neue Lokal“ zum Dinner. Gerne haben wir auf die Empfehlungen des Küchenschefs vertraut und an diesem Abend das Degustations-Menü gewählt.

Bei unserem Besuch probierten wir:
Selbstgebackenes Brot mit Kräutern, traditionelle Manti (Ravioli) im neuen Gewand, Salat aus Gurke, Zuckerschote, Apfel und Chilli, Steak Tartare mit knuspriger Kartoffel, Erbse-Bohne-Artischocke, Gebackene Zucchiniblüten mit Shrimps, Karamelisierter Ziegenkäse mit Queller, Gegrillte Lamm-Wurst mit Nüssen, Borlotti-Bohnen und Gurke, Seeteufel in der Papillotte mit Raki und Käse, sowie Beef Ribs mit Pfeffer und Cumin. Was für ein Erlebnis!

Ein jeder Gang kitzelte unsere Geschmacksnerven, ließ uns in Aromen schwelgen und machte uns neugierig auf den nächsten – zu gerne hätten wir noch mehr Gerichte probiert, mussten aus Kapazitätsgründen aber irgendwann die Segel streichen. Als Begleitung empfehlen sich neben den süffigen Signature Cocktails, besonders die türkische Weine, von kleinen handverlesenen Weingütern des Landes, die außerhalb der Türkei so gut wie gar nicht bekannt sind. Der charmante Sommelier hat uns im moderaten Preis-Segment gut beraten. Grundsätzlich agiert der Service zuvorkommend und flink, das müssen die Damen und Herren auch sein, weil das Yeni Lokanta mittlerweile jeden Abend gut gefüllt ist. Eine rechtzeitige Reservierung ist dringend empfohlen!

Murmelz Vote

Moderne türkische Küche, stylishes Ambiente, internationale Crowd! Das Yeni Lokanta hat das Zeug zum Stamm-Lokal! Murmelz loves!


YENI LOKANTA

Kumbaracı Yokuşu No:66 | Beyoğlu / İstanbul

+90 212 2922550 | info@lokantayeni.com | www.lokantayeni.com


Fotocredits: © Felix Fichtner, Yeni Lokanta
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Felix FichtnerIstanbulRestaurantsTürkei

Mikla Restaurant, Istanbul – Neu-Anatolische Küche

Mikla Terrace 3

Mehmet Gürs‘ Restaurant Mikla gilt seit Jahren als einer der besten Fine-Dining-Hotspots in Istanbul. Mehrfach schon wurde es in die Riege der „The World’s 50 best“-Restaurants aufgenommen, rangiert dort aktuell auf Platz 52. Längst überfällig war also unser Besuch, um in die Geheimnisse der neu-anatolischen Küche einzutauchen.

Das Restaurant

Auf dem Dach des Marmara Pera Hotels in der Nähe des Istanbuler Galata-Turms liegt das Mikla und bietet einen atemberaubenden 360°Grad-Ausblick über die gesamte Metropole am Bosphorus. Vor dem Dinner empfiehlt sich ein Aperitif auf der Sonnenterrasse untermalt von sanften DJ-Vibes, bevor es hinein in das lichte, moderne Interieur geht.

Urban, elegant und stilvoll wirkt das gesamte Restaurant, das mit seinen klaren Linien Mehmet Gürs‘ skandinavische Wurzen widerspiegelt. Aufgepeppt wurde der Style mit modernen türkischen Ornamenten, Retro-Möbeln aus den 1970ern und Chrom-Applikationen der 1950er Jahre.

Der Küchenchef

Mehmet Gürs, 1969 in Finnland geboren, reiste viel um die Welt, bevor er 1996 die USA verließ und sein erstes Restaurant in Istanbul eröffnete. Bald schon avancierte er hier zum Shooting-Star der kulinarischen Szene und entwickelte über die Jahre seinen ganz persönlichen Stil der türkischen Küche, die er „New Anatolian Cuisine“ nennt. Selbst sagt er darüber: “Ich glaube, es ist an der Zeit, die anatolische Küche neu zu überdenken, damit die reichen Esskulturen aus der Vergangenheit überleben und sich weiterentwickeln können. Die neuanatolische Küche kennt keine Grenzen, sie ist eine Art, Essen wahrzunehmen – eine Philosophie, die auf viele Arten interpretiert werden kann und sollte.”

Neu-Anatolische Küche

Deshalb kombiniert Küchenchef Gürs traditionelle, eher „einfache“ Produkte aus der ganzen Türkei mit ausgefallenen, edlen Zutaten, wobei er dabei keineswegs effekthascherisch agiert, sondern stets den Blick aufs Wesentliche behält. Seine Gerichte sind nicht überladen, sondern fein durchkombiniert – wie nur wenigen gelingt es ihm, dass sich unterschiedliche Geschmacksnuancen auf den Tellern und im Mund in wahrer Harmonie vermählen.

Auf der Speisekarte findet sich so ziemlich alles, was auf den Märkten der Türkei feilgeboten wird: angefangen von nordägäischen Tintenfischen über Iskenderun-Garnelen und 65-Grad-Stunden-Ei bis hin zu einem Rohmilchkäse aus Ziegen- und Schafsmilch, der 20 Monate gereift im Geschmack an jungen Gorgonzola erinnert. Am Herzen liegen Gürs auch alte, überlieferte Koch-Techniken, die er mit neuen Methoden kombiniert. Alles mit dem Ziel durch die möglichst schonende Zubereitung der Lebensmittel, ein Maximum an Geschmack herauszuholen.

Noch mehr Infos über die Neu-Anatolische Küche findet sich hier auf der Website von Mehmet Gürs.

Mikla Tasting

Empfehlenswert ist in jedem Fall das Tasting Menü, bei dem einzelne Gänge mit Rücksicht auf Unverträglichkeiten problemlos ausgetauscht werden können. Bei unserem Besuch probierten wir unter anderem: Zeytinyağlı (in Olivenöl geschmorte Fava-Bohnen mit Brokkoli und Zitrone), Balık Ekmek (das typisch türkische Fischbrötchen neu interpretiert), Iskenderun Prawns mit Bulgur, Lauch, Pflaumen, Radieschen und Chilli), Monkfish (Seeteufel, Distel, Muschel, Kalamari und Feigenessig), Beef Rib Steak für 2 (Mangold, Pilze, Käsecreme und Corneliani Kirschen), Kürbis (Saffran-Eis, Sesam, Pistazie) sowie zum Abschluss eine Auswahl von Käse und Honig. Eine Symphonie von Aromen und Texturen – einfach richtig gut!

Die aktuellen Speisenfolgen finden sich auf der Website des Restaurants. Spannend und ausgefallen sind übrigens auch die angebotenen Weine mit hervorragenden türkischen Positionen. Wir wählten einen Sauvignon Blanc von Cote d’Avanos aus Kappadokien, einer Gegend in Zentral-Anatolien, die durch ihre Mond-Landschaften und Heißluftballon-Tours international berühmt wurde.

Murmelz Vote

Mehmet Gürs ist ein Meister der Neu-Anatolischen Küche. Im Mikla schöpft er aus dem reichen Lebensmittelgarten der Türkei und präsentiert innovative, lokale Kreationen mit der besten Aussicht der Welt. Murmelz loves!


MIKLA

The Marmara Pera Hotel

Meşrutiyet Caddesi 15 | 34430 Beyoglu-Istanbul

+90 212 293 5656 | www.miklarestaurant.com


Fotocredits: © Felix Fichtner, Mikla Restaurant
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Nisantası Beymen Brasserie – Lunch & People-Watching

Beymen Nisantasi Brasserie Istanbul aussen

Im Herzen von Nişantaşı, dem Istanbuler Bohème-Viertel schlechthin lieben wir die zentral gelegene Nişantaşı Brasserie mitten auf der Abdi Ipekçi Caddesi. Umgeben von Shops internationaler Luxus-Marken, aber auch unserer türkischen Fashion-Lieblinge, wie Damat oder Vakko, befindet sich die Brasserie im Gebäude des Beymen Department Stores, der mit einer Vielzahl von internationalen Luxusmarken eine besonders junge Fashion-Crowd anlockt.

„Sehen und gesehen werden“, lautet das Motto! Die Terrasse zur Straße hin ist meist gut gefüllt, Sommer wie Winter. Wer nicht auf seinen Platz zum People-Watching warten will, nimmt drinnen im stylishen Restaurant-Raum oder an der Bar Platz.

Essen und Trinken

Die Küche ist international gehalten und lässt dank glutenfreier und sogar ketogener Köstlichkeiten die Herzen aller Fashionistas und Luxus verwöhnten Shopper höherschlagen. Probiert haben wir die Blue Crab Tostada, ein Salat mit ordentlich Krabbenfleisch drauf und crunchy Tortilla-Chips, sowie den Beymen Burger auf den Punkt nach unseren Wünschen zubereitet. Dazu ein Glas Champagner aus dem putzigen Moet-Piccolo und ein kühles Efes – und weiter geht es ins Shopping-Getümmel oder in eine der vielen Galerien und Kunsthandwerk-Läden, die sich in der Nachbarschaft angesiedelt haben. Murmelz loves!


BEYMEN NISANTASI BRASSERIE

Harbiye Mahallesi | Abdi İpekçi Cd. 23/1 | 34365 Şişli/İstanbul | Türkei

+90 212 373 4800 | www.fb.com/nisantasibrasserie


Fotocredits: © Felix Fichtner, Beymen Nisantasi Brasserie
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