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Felix Fichtner

Curated Luxury in Food, Travel & Lifestyle.
Persönlich getestet und für gut befunden. Unabhängig & transparent. Die besten Hotels, Restaurants, Geschäfte, Lifestyle und Events. Murmelz loves.

FeinkostFelix Fichtner

Gletscherfondue – feinstes Käse-Fondue aus der Schweiz

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Ein Käse-Fondue gehört für mich einfach zum Winter! Simpel, lecker und entschleunigend sorgt es für absoluten Soulfood-Alarm! Lange Zeit habe ich mit unterschiedlichen Käse-Mischungen zuhause experimentiert und anschließend begleitet vom ein oder anderen Stoßgebet fleißig gerührt, in der Hoffnung, dass sich das gelbe Gold mit ordentlich Kirschwasser, Weißwein und Speisestärke zu einer fein blubbernden Käse-Creme vermählt. Nicht immer hat es funktioniert, vor allem wenn die Zeit etwas knapp war.

Mittlerweile genießen wir Käse-Fondue zuhause deutlich entspannter. Neu für mich entdeckt habe ich das original Schweizer Gletscherfondue der Sennerei Pontresina, das in Deutschland von Daniel und Biggi Isenrichs Firma isiTrade aus München importiert wird.

Gletscherfondue

Seit bald 20 Jahren produziert die Sennereigenossenschaft Pontresina unter der Leitung von Hansjürg & Evelyne Wüthrich das Gletscherfondue in sechs unterschiedlichen Sorten. Anders als handelsübliche Käsefondues werden sie kalt angerührt, also nicht vorgeschmolzen oder vorgekocht. Auch verwenden die Eidgenossen keine Schmelzsalze oder Konservierungsstoffe: einzig bester Käse, speziell gereifte Halbhart- und Hartkäse-Sorten, Kirschwasser, Wein oder Champagner, Trüffel, Gewürze und Maizena (Speisestärke) stecken in den erstklassigen Fondue-Mischungen.

Murmelz Test

Probiert haben wir alle drei Käsefondue-Mischungen, die in Deutschland bei isiTrade erhältlich sind: die Hausmischung (600g/25€), als zweites Moitie-Moitie (600g/25€)aus Greyerzer und Freiburger Vacherin und die elitäre Champagner-Trüffel-Variante (600g/29,80€).

Echtes Hüttenfeeling kommt mit der herzhaften Hausmischung auf. Mehr als frisches Weißbrot, Mixed Pickles, Kirschwasser und einen frischen, säurebetonten Weißwein braucht man nicht zum Genießen.

Etwas feinmundiger die Halb-Halb-Variante aus Greyerzer und Vacherin fribourgois. Ideal ist hierzu neben frischem Brot das legendäre Schweizer Mostbröckli oder – falls nicht erhältlich – hauchdünn geschnittenes Bündner Fleisch. Für Abwechslung auf den Tellern sorgt schließlich das feine Trüffel-Käse-Fondue mit Champagner, das nicht nur betörend duftet, sondern auch mit ordentlich Trüffelstücken in der Käse-Mischung überzeugt.

Fein abgestimmt, mit angenehmer Säure und schön cremig waren alle drei Fondues.

Unser Tipp: ab 4 Personen lohnt es sich zwei verschiedene Fondue-Varianten zuzubereiten und sich genüßlich durchzukosten.

Murmelz Tipp

Für Murmelz-Leser bieten die Importeure Daniel und Biggi Isenrich ein spezielles Kennenlern-Angebot in diesem Winter. Mit dem Gutschein-Code “murmelz2021” gibt es im Online-Shop von isiTrade satte 10% Rabatt auf die Bestellung.

Zubereiten & Genießen

So gelingt das Käse-Fondue im Handumdrehen!

Reiben Sie das Caquelon mit einer Knoblauchzehe (oder zwei) aus. Das sorgt für einen angenehmen Geschmack und, dass sich der Käse nicht so leicht anlegt.

Öffnen Sie dann den Beutel und leeren Sie den Inhalt ins Caquelon oder eine beschichtete Pfanne. Schmelzen Sie den Käse unter ständigem Rühren auf mittlerem Feuer. Das geht unserer Erfahrung nach relativ schnell. Wichtig ist dabei natürlich, dass die Käse-Masse kontinuierlich in Achten gerührt wird.

Zum Anrichten stellen Sie das Caquelon oder die Pfanne auf ein Rechaud. Wir haben das Fondue erst in einer Pfanne geschmolzen und dann zum Servieren ins Caquelon umgefüllt. Hat perfekt funktioniert.

Geniesser-Tipp: Anstelle von Weißbrot eignen sich auch gedämpfte Kartoffeln oder vorgegarte Blumenkohl-Röschen. Damit avanciert das Käsefondue zur glutenfreien Variante. Mixed Pickles, Cornichons & Co., echtes Mostbröckli, hauchdünnes Bündner Fleisch oder Pastrami dürfen bei uns auch bei keinem Käse-Fondue-Abend fehlen. Als Getränke empfehlen sich Grüner Tee oder ein säurebetonter Weißwein.

Kirschwasser-Tradition: manche unserer Schweizer Freunde tauchen ab und an ihr Brotstück erst ins Kirschwasser und dann in den Käse. Das sorgt für ordentlich Umdrehungen und Schwung in der Bude. Auf jeden Fall gilt aber die Regel, dass wenn ein/e Tischnachbar/in ein Stück Brot im Käse versenkt, eine Runde Kirschwasser für den Tisch ausgegeben werden muss.

Haltbarkeit & Versand

Ungeöffnet ist das Gletscherfondue mindestens vier bis sechs Wochen über das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) hinaus im Kühlschrank haltbar.

Tiefgekühlt (-18°C oder tiefer) kann das Gletscherfondue fast unbegrenzt im Tiefkühlgerät gelagert werden. Es ist jedoch zu beachten, dass mit zunehmender Tiefkühlzeit spürbare Veränderungen der organoleptischen Eigenschaften (Geschmack und Konsistenz) eintreten können. Wir haben es ausprobiert und die Tiefkühlung von ein paar Wochen war gar kein Problem.

Versendet wird das Gletscherfondue übrigens in gekühlten Boxen, die nachhaltig und recyclebar sind. Das gefällt uns gut, auch wenn die Kosten dafür etwas höher erscheinen.

Unverträglichkeiten & Allergene

Milchproteine (Milcheiweisse), der sehr geringe Restlaktosegehalt von gereiftem Käse und die in einigen Sorten enthaltene Gewürzmischung (Muskatnuss) können in Einzelfällen Unverträglichkeiten auslösen. Allerdings wird das Käsefondue meist auch von laktoseintoleranten Personen gut vertragen, berichten uns die Hersteller aus Pontresina. Das liegt eben an dem sehr geringen Restlaktosegehalt des Schweizer Käses.

Murmelz loves!


GLETSCHERFONDUE

Preise:

Hausmischung: 25€ / 600g

Moitie-Moitie: 25€ / 600g

Champagner & Trüffel_ 29,80 / 600g

isiTrade UG

Stargarderstr. 26 | D-81927 München

+49-89-92792719 | www.isi-trade.de


Fotocredits: © isiTrade UG, Felix Fichtner/Murmelz
Redaktioneller Beitrag | Kostenlose Werbung, da Namensnennung und Verlinkung.
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Felix FichtnerMünchenRestaurants

Kevin Kecskes, der “junge Wilde” – Palace Restaurant, München

Kevin Kecskes Palace Restaurant Muenchen Murmelz

Eine Palast-Revolution?! Im ehrwürdigen Palace Restaurant des charmanten Münchner Fünf-Sterne-Hotels in Bogenhausen? Seit mittlerweile zwei Jahren schwingt hier der 33jährige Thüringer Kevin Kecskes den Kochlöffel und sorgt im Wintergarten mit seinen fein abgestimmten, kreativen und doch unaufgeregten Kreationen für allerhand Furore. Eine Palast-Revolution? Ja. Mit viel Understatement und doch: in feinen Dosen!

Hier geht’s zur aktuellen To-Go Speisekarte:

Link zur To-Go Speisekarte aus dem Palace Restaurant

Der Küchenchef

Seit 2007 tummelt sich der charmante Blondschopf Kevin Kecskes in der Münchner Gastronomie. Eine Woche vor dem Oktoberfest hat er damals in der Küche des Hacker-Pschorr Bräu oben an der Theresienwiese angefangen – frei nach dem Motto: „geht nicht, gibt’s nicht“ hat er sich durch die Wiesn, den Münchner Wohnungs-Dschungel und den neuen Job gekämpft. Dass er kochen wollte, wusste der Cottbusser bereits als Kind. Schon seine Hausaufgaben hat er in der Gaststätte um die Ecke gemacht, weil seine Mama dort gearbeitet hat. 2003 folgt die Lehre in Jena und schließlich ein Schüleraustausch in der Champagne. Eine Offenbarung für den Jungkoch Kevin Kecskes. Immer noch schwärmt er vom ganzheitlichen Ansatz, der in der französischen Gastronomie gelehrt wird. Ganz anders als in Deutschland, wo heute eben leider nicht mehr unterrichtet wird, wie man am Tisch des Gastes eine Mango filetiert und anschließend am Tisch flambiert.

Nach seiner Wiesn-Erfahrung verbrachte Kecskes sechs Jahre im Pschorr am Münchner Viktualienmarkt und tauchte so richtig in die bodenständige, bayrische Schmankerlküche ein. Passend zu seiner eigenen Lebenssituation: denn mit bereits 24 Jahren wird Kevin Kecskes Vater einer zauberhaften Tochter. Allem Sicherheitsbedürfnis zum Trotz folgt anschließend der Wechsel ins angesagte Münchner Heart und damit in eine komplett andere kulinarische Welt. In eine Fusion-Küche, in der man abends das eigene Wort nicht mehr versteht. So sehr rocken die DJs den Laden. Gefeiert haben die Gäste aber auch die Kreationen auf dem Teller, die Kecskes zuletzt als Küchenchef des Restaurants seinen Gästen präsentierte. Nach drei erfolgreichen Jahren am Stachus schließlich ein erneutes Vorstellungsgespräch. Wieder auf der Wiesn. Drei Tage vorm Anstich. Diesmal in Kufflers Weinzelt mit Christian Müller, dem Küchendirektor der Kuffler Betriebe. Drei Tage später ist der Deal perfekt und Kevin Kecskes Küchenchef im Hotel München Palace.

Kecskes Küche

Simpel, einfach, mit wenigen Zutaten. So beschreibt der Herd-Künstler seine Küche. Privat liebt er einfache Gerichte, wie die Pappa al Pomodoro, eine italienische Brotsuppe mit Tomaten.

„Beim Kochen drückt man aus, wer man ist. Und wo man herkommt. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich zu simpel bin, aber ich bin unglaublich neugierig.“

… erzählt er mit einem Leuchten in den Augen. Wir haben seine Gerichte probiert – und Sorgen, dass er oder seine Küche zu simpel daherkommen, braucht er wahrlich nicht zu haben.

Doch Kevin Kecskes‘ Ansatz drückt aus, worum es in der Gastronomie heute geht. Warum sollte man eine Feige verändern, wenn sie eh schon perfekt ist? Wieso brauche ich Zitronengras oder den viel zitierten Ingwer überall? Nein. Lieber genießen wir heute ein perfekt zubereitetes, klassisches Gericht – lieber, als eine hochdekorierte, einfallsreiche Erfindung, bei der der Geschmack auf der Strecke bleibt. Gerichte müssen ehrlich sein, authentisch, unaufgeregt und trotzdem raffiniert. Meist lokal und regional, doch ab und an von Übersee, wenn wir mal Lust drauf haben. 

Im Palace Restaurant gibt es genau diese Soulfood-Klassiker und dazu einige handverlesene kreative Speisen mit denen man auf kulinarische Reisen um die Welt gehen kann. Damit erfüllt sich der Küchenchef einen ganz persönlichen Wunsch. Am liebsten würde er nämlich wochenweise an verschiedene Orte reisen und dort alle möglichen Gerichte probieren. Lust auf Neues hat er andauernd, Stillstand scheint für ihn unerträglich. Wie gut, dass er da bei Sebastian und Stephan Kuffler auf zwei Gastro-Unternehmer gestoßen ist, die den Abenteurer-Geist ihrer Mitarbeiter*innen fördern.

Das Palace Restaurant

Erst 2017 hat die Familie Kuffler dem Palace-Restaurant samt Wintergarten ein ordentliches Make-Over verordnet. Seitdem schmecken sich Hotel-Stammgäste, internationale Musik-Stars wie lokale Nachbarn einmal um die Welt. Und Kevin Kecskes passt hervorragend in diese Küche, weil er selbst allergrößte Freude hat, sich durch die Länder-Küchen dieser Welt zu kosten. From East to West and West to East lautet das Motto. Wie schmeckt Kalifornien, wie Asien und wie Australien? Und wie lässt sich der Purismus aus Skandinavien nach Bayern transferieren…? Wir dürfen gespannt sein, was dem kreativen, jungen Küchenchef in der Münchner Trogerstraße noch so alles einfallen wird.

Probiert haben wir jüngst diese Gaumenfreuden, die allesamt höchst Sterne verdächtig auf die Teller kamen, und die wir – ganz neu – zum Nachkochen in unserer Murmelz Kitchen präsentieren!

Irish Steak Tartare: Irisches Rinderfilet von Hand geschnitten, fein ausgewogen in Säure und Schärfe und mit frischen Kräutern gewürzt. Dazu ein Schuss Irischer Whiskey statt dem klassischen Cognac und Malzbrot an der Seite. Murmelz likes.

Gegrillter Tunfisch mit Grillgemüse und Soja Sake Butter: Tuna von den Malediven, fangfrisch vom Münchner Großmarkt. Ab und an darf das schon mal sein. Dazu frisches Gemüse à point gegrillt und eine Soja Sake Butter – als Gimmick obendrauf: ge-crunshte Wasabi-Nüsse für den extra Kick und die Balance zum mächtigen Fisch. Sommer auf dem Teller!

Mokka-Mousse: Weiße Schokolade, Sahne, Kaffee – für viele braucht es nicht mehr, um rundum glücklich zu sein. Eine Mousse au Chocolat 2.0.

Biss.Fest – der Podcast

Weil Kevin Kecskes grundsätzlich auf der Suche nach Inspirationen ist, hat er vor kurzem gemeinsam mit Nina Schönrock den neuen Koch-Cast Biss.Fest  gegründet. 

Jede Woche präsentieren die beiden dort ein neues Gericht, das sich am Ende des Monats zu einem feinen 4-Gänge-Menü zusammenfügt. Gekocht wird immer am Donnerstag. Montags gibt’s die Einkaufsliste, danach die Equipment-Liste und im Nachgang ein Video zu etwas komplizierteren Teilen des jeweiligen Rezepts. Besonders gut gefällt uns, dass Nina und Kevin immer gemeinsam kochen, beide voneinander lernen und uns daran teilhaben lassen. 100% Geling-Garantie inklusive. 

Der Biss.Fest Kochcast ist auf Spotify, Audible und natürlich auf Instagram erhältlich. Mehr Infos dazu gibt’s auf bissfest-kochcast.de.

Hier geht’s zur aktuellen To-Go Speisekarte:

Link zur To-Go Speisekarte aus dem Palace Restaurant

Murmelz loves!


PALACE RESTAURANT

Trogerstraße 21 | D-81675 München

www.hotel-muenchen-palace.de

Täglich geöffnet.


Fotocredits: © Hotel München Palace, Murmelz/Felix Fichtner, BissFest-Kochcast.de
Redaktioneller Beitrag | Keine Werbung.
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Drinks & DreamsFelix FichtnerÖsterreichWein

Rockabilly Weinkult – Wein, der rockt!

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Diesen Sommer hat es uns zum ersten Mal ins Weinviertel verschlagen. Ins tiefste Niederösterreich, direkt an die tschechische Grenze, nach Unterretzbach. Ein beschauliches kleines Winzerstädtchen, eingebettet in die harmonische, hügelige Landschaft der „österreichischen Toskana“ – drum herum nichts außer Weingärten und mittendrin: lauter, fröhlicher, echter Rock’n’Roll – bei Ramona und René Pollak auf ihrem Weingut Rockabilly Weinkult.

Wie ein Rockabilly zum Winzer wird

Wer aus einer österreichischen Weinbauern-Familie kommt, die in der dritten Generation im Weinviertel verwurzelt ist, geht selbstverständlich erst einmal auf die Weinbauschule. So auch René Pollak, der im renommierten Krems allerhand Wissen rund um den Weinbau lernen hat dürfen. Zur gleichen Zeit etwa, entdeckt er dann seine Liebe zum Rock’n’Roll und dem Rockabilly-Lifestyle. Pomade im Haar, Biker-Jeans und Hornbrille werden zu seinem Markenzeichen. Und „dem wilden Hund von damals“ wird alles zu eng, er zeigt seinem Vater den sticky finger, will doch kein Winzer werden und verabschiedet sich in die Großstadt. Noch hat René keine Lust auf den familiären Weinbetrieb und wird Optiker. Ein Zufall dann einige Jahre später, dass er doch zurückkehrt und zum Weinbauern mit Herz, Seele und einer großen Vision wird.

Pollak’s Wirtshaus im Retzbacher Hof

Mehr als 15 Jahre ist es mittlerweile her, dass die Gemeinde Unterretzbach das alte Dorfwirtshaus zum Verkauf anbot. Renés älterer Bruder Harald, selbst gelernter Koch, der damals seit vielen Jahren in Wien lebt, will sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, bewirbt sich für den Kauf und bekommt den Zuschlag. Schnell ist zwischen den Brüdern klar: „Wenn du zurückgehst, komm ich auch wieder“. Während Harry also mit seiner Frau Sonja das Wirtshaus übernimmt, überzeugt René seine Frau Ramona, dem Landleben eine Chance zu geben. Gemeinsam wagen sie nach zehn Jahren Ehe und mit zwei Kindern den Neuanfang.

Rockabilly Weinkult

A rebel with a cause! 2013 kehrt der bunte Hund zurück ins Dorf – der Rockabilly Weinkult wird geboren. Bereits ein Jahr später kommt der erste Jahrgang auf den Markt. „Aus Liebe zum Wein und aus Liebe zum Rock ‚n‘ Roll steht auf dem Etikett mit Elvis-Tolle samt Schnurrbart – und schlägt ein, wie eine Bombe.

Ausgedacht hat sich natürlich René das ausgefallene Design. Sein Tätowierer Markus hat es dann gezeichnet, bevor Renés Cousin Matthias das Grafik-Design erschaffen hat. Noch heute werden sämtliche Design-Ideen zuhause am Küchentisch von den beiden Winemakern selbst erdacht, von der Postkarte bis hin zum Rockabilly Weinkult Untersetzer – alles 100% homemade.

Die Weine

Auf über 30 Hektar werden Grüner Veltliner, Sauvignon Blanc, Riesling, Gelber Muskateller, Merlot und Cabernet Sauvignon angebaut. Die Böden sind sandig und lehmhaltig, haben Charakter und Persönlichkeit. Wie Ramona und René, deren großer Herzenswunsch es ist, dass ihre Weine vor allen Dingen Spaß machen. Genuss darf nicht kompliziert sein, deshalb überlassen die beiden solche Tropfen, für die man 37 Sommelierkurse absolviert haben muss, lieber anderen. 

Eine Einstellung, die ehrlich und authentisch ist – und die uns gut gefällt. Einmal mehr nachdem wir nach einer privaten Führung durch den Weingarten und den alten Höhlenkeller uns einmal quer durch das vinophile Oeuvre der beiden Vollblutwinzer gekostet haben. 

Weine, die rocken!

Besonders gut gefallen haben uns der Stoanan 2019 – ein Veltliner wie er sein soll. Gelbe, frische Früchte und etwas Zitrus in der Nase, am Gaumen viel Frucht, vielschichtig, mineralisch, samt guter Säurestruktur. Ein Wein, der einfach rockt! 

Die Reben wachsen am Fuße des Manhartsberg auf sehr sandigen, schottrigen, fast felsigen Böden – wir sind froh, dass uns René davon auch ein paar Magnumflaschen abgefüllt hat.

Exzellent auch der Weißburgunder 2019 – Herrenkult. Feiner Duft nach Biskuit, Birne und Haselnuss machen den harmonischen Wein dieser neuen Serie aus. Cremig und straff zugleich kommt er daher, schmeichelt dem Gaumen und macht einfach Lust auf mehr.

Probiert und für äußerst gut befunden haben wir auch den Frizzante Rosé, den Gelben Muskateller 2019, sowie den exotischen Elias 2019 – ein Rotgipfler (Kreuzung aus Traminer und  Rotem Veltliner), der nach gelben Tropenfrüchten duftet und mit Komplexität, Fruchtsüße und schönem Säurebogen wahrlich großes Reifepotential birgt. Schauen wir mal, wie lange sich die Flaschen in unserem Keller halten.

Der Hofladen & Versand

Erste Anlaufstelle beim Rockabilly Weinkult ist das heutige Kabinett. Die alte Schmiede fungiert seit 2015 als Mix aus Büro, Degustationsort, Hofladen und Boutique. Neben den Weinen werden auch allerhand Accessoires im Stil der 1950er Jahre feilgeboten. Selbstverständlich sind alle Weine und Accessoires auch im Online-Versand nach Österreich, Deutschland und in die EU erhältlich.

Murmelz Tipp

Ab ins Weinviertel! Ein Besuch in Unterretzbach lohnt sich doppelt. Zum Weintasting beim Rockabilly Weinkult und anschließendem Abendessen in Pollak’s Wirtshaus im Retzbacher Hof. Bei soviel Genuss und Freude ist es Pflicht über Nacht zu bleiben.

Murmelz Vote

Die Leidenschaft der Weinviertler Rockabillys Ramona und René Pollak ist ansteckend! Pure Freude im Glas ohne viel Chichi und Kompromisse sorgt für echten Kult- und Suchtstatus. Weine, die rocken und Spaß machen. Murmelz loves! 


ROCKABILLY WEINKULT

Hauptstraße 21 | A-2074 Unterretzbach | Österreich

+43 676 926 3546 | office@rockabilly-weinkult.at | www.rockabilly-weinkult.at


Fotocredits: © Rockaybilly Weinkult
Redaktioneller Beitrag | Keine Werbung
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Felix FichtnerMünchenRestaurants

Kleines Kameel, München – bei Freunden genießen

Georg Weber und Stefan Aumeier Kleines Kameel Murmelz

Mittlerweile liebe ich Mittagessen! Gerne auch mal ausgiebig mit einem Glas Wein oder feinen Bubbles im Glas. Mit Freunden, Geschäftspartnern und sogar ganz für mich alleine. Denn, wer mittags genießt, hat einfach mehr vom Tag. Neu für mich entdeckt habe ich das Kleine Kameel, am Münchner Hofgraben 3, das seit diesem Sommer von den befreundeten Gastro-Profis Stefan Aumeier und Georg Weber betrieben wird.

Hier geht’s zur aktuellen To-Go & Delivery-Speisekarte:

www.kleines-kameel.de

A hidden Gem in prominenter Lage

Im Herzen der Stadt zwischen Marienplatz und Staatsoper liegt die kleine feine Weinbar mit bis zu 50 Plätzen. Bei schönem Wetter stehen ein paar Tische auf dem Gehsteig vor dem Lokal, von denen aus die Türme der Frauenkirche bei einem Espresso oder Sprizz bewundert werden können.

Innendrin sitze ich am liebsten an den Hochtischen direkt am Fenster, die mich entspannt zurückgelehnt das bunte Treiben im Restaurant und auf der Straße beobachten lassen. Seitlich zur Durchgangspassage Richtung Oper gibt es gemütliche Sitzecken für größere Runden.

Das Herzstück: die Bar

Irgendwie erinnert das Kleine Kameel mit seinen cremefarbenen Ledersofas an Bars aus Italien – genau wie dort pulsiert auch hier das Leben am Tresen. Obendrauf thront eine große, rote Aufschnitt-Maschine – sensationell gut ist der feine Schinken, der in Black Print-Fässern von Markus Schneider reift und hauchdünn auf die Teller drapiert wird. Perfekt zum Schnabulieren bevor es dann kulinarisch so richtig in die Vollen geht.

Alpenländisch-mediterrane Küche

Georg „Schorsch“ Weber, der unter anderem in Münchens besten Häusern (Königshof, Käfer Schänke, Bogenhausener Hof, Restaurant Dallmayr) den Kochlöffel geschwungen und in den letzten zehn Jahren das Restaurant Jennerwein am Tegernsee zu neuen kulinarischen Höhen katapultiert hat, bietet im trendigen Neo-Bistro-Style saisonale Highlights seiner alpenländisch-mediterranen Cuisine.

Sein Fokus liegt auf den Produkten, die gerne aus der Region kommen und meist mit nur wenigen anderen Zutaten auf den Tellern zu leichten, kreativen Gerichten vermählt werden.

Klassiker, wie unser allzeit beliebtes Rindertartar oder herrlich frischer, hausgebeizter Lachs mit Rahmgurken wetteifern mit täglich wechselnden Specials – wie Trüffelnudeln, Böfflamott, Jakobsmuscheln oder Rote-Beete-Risotto – um die Gunst der Gäste. Freitag und Samstag gibt’s ein Austern-Special – drei Fine de Premier Austern und ein Glas Champagner für freundliche 19,90€. Herrlich zum Apéro sind momentan auch die Jahrgangssardinen, die stylish in der Dose serviert werden. Als Dessert gehen der hausgemachte Käsekuchen oder Apfelstrudel eigentlich immer, dazu noch ein Espresso mit perfekter Crema. Dolce Vita Feeling in München.

Die Weinkarte ist mit interessanten, handverlesenen Positionen gut sortiert und macht Lust auf vinophile Entdeckungsreisen. Auch die Bubbles im Glas heben sich vom sonstigen Einerlei der Münchner Gastronomie erfreulicherweise ab. Gin vom Tegernsee, Tee aus Traunstein, Säfte vom Chiemsee und Kaffee aus Unterhaching vollenden das bedachte Getränke-Sortiment.

Charmanter Gastgeber mit Herz

Stefan Aumeier blickt ebenfalls auf eine imposante Vita zurück. Seine Ausbildung absolvierte er im Sternetempel Tantris, anschließend ging’s in den Königshof, wo er Georg Weber kennenlernte, dann zu Christian Bau auf Schloss Berg, ins Halali und zuletzt zu Ali Güngörmüs ins Pageou. Als passionierter Gastgeber mit Charme, Witz und Humor zaubert er stets ein Lächeln in die Gesichter seiner Gäste. Zu jeder Tages- und Nachtzeit, denn neben dem Lunch lohnt sich natürlich auch nachmittags und abends ein Besuch im Kleinen Kameel.

Murmelz Vote

Das „neue“ Kleine Kameel ist mein aktueller Lieblings-Lunch-Spot in München – dank der Leidenschaft der zwei neuen Gastgeber und dem überzeugenden Angebot könnte es Kultstatus ähnlich der weitschichtig entfernt verwandten schwarzen Tante aus Wien erreichen. Murmelz loves!

KLEINES KAMEEL

Hofgraben 3 | 80539 München

+49 89 242 919 99

www.kleines-kameel.de


Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 11 bis 24 Uhr

Warme Küche: 11:30 bis 22 Uhr


Fotocredits: © Felix Fichtner/Murmelz, Kleines Kameel.
Redaktioneller Beitrag | Keine Werbung.
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Drinks & DreamsFeinkostFelix FichtnerWein

Ômina Romana – edle Weine aus Latium

omina-romana-bianchi-rossi-colline-castelli-romani1 Copyright Italia a Tavola net

An einem sanften Hang auf rund 200m über dem Meeresspiegel liegen die Weinberge des noch recht jungen Weinguts Ômina Romana der deutschen Unternehmer-Familie Börner. 40 Kilometer sind es nach Rom, 25 ans Meer. Damit liegt das Gut mitten in Latium, was bei Weinkennern zunächst die Stirn in Falten legt. Berühmte Weine gibt es hier bisher nicht. Nach der ersten Verkostung weicht dieser Zustand entspannter Freude, denn: der Chardonnay behauptet sich souverän mit  Meursaults oder Batard-Montrachets, der Cabernet Blend hängt den ehrwürdigen Sassicaia ab und der Merlot wird ebenbürtig dem Masseto gepriesen. Eine irre Geschichte rund um feinste Tropfen.

Das Anbaugebiet

Latium ist bisher keineswegs für herausragende Weine bekannt. Doch verfügt die eigentliche Wiege der europäischen Weinkultur über beste klimatische Voraussetzungen. Tagsüber weht die frische Brise vom Meer herüber, nachts bläst der Wind aus den Albaner Bergen – ideale Bedingungen also für die Gesundheit von Blättern und Trauben. Ein kühles Frühjahr, im Sommer Sonne satt ohne extreme Hitze und ein milder Herbst sorgen für eine harmonische Reife der Trauben ohne grüne Noten, was extrem wichtig für die Aromen und die Harmonie des Weins ist. Der Vulkanboden, reich an Mineralien, sorgt für Kraft in den Reben und einen intensiven Geschmack. Niedrige Erträge und noch von Hand verlesene Trauben garantieren Reinheit und bilden die Grundlage für den Ausbau im Keller. Den letzten Schliff erhalten die Weine nach der Gärung durch eine mindestens sechsmonatige Lagerung auf der Feinhefe und den wundervollen Phenolaustausch in kleinen Fässern aus französischer Eiche unterschiedlicher Röstgrade. Anschließend folgt die Reife in der Flasche, für die sich ebenfalls viel Zeit genommen wird. Dank soviel Zuneigung werden die Weine von Ômina Romana zu etwas ganz Besonderem.

Familie Börner und ihr Weingut

2007 fuhr die deutsch-italienische Familie Börner nach Italien in den Urlaub und liebäugelte damit, sich ein Sommerdomizil zuzulegen. Dass daraus ein mittlerweile 80 Hektar großes Weingut würde, in der antiken Gemeinde Velletri, wo einst Kaiser Augustus geboren wurde, hätten sie sicher nicht gedacht. 

Mittlerweile führt Tochter Katharina den Betrieb, dessen Aufsehen erregende Weine bereits kurz nach der Markteinführung Goldmedaillen sammelten.

Alles in allem ein erstaunlicher Erfolg, denn erst nach dem Familienurlaub begann die Bepflanzung mit besten Reben, die auf Basis von ausführlichen Analysen der deutschen Weinuniversität in Geisenheim ausgewählt und mit autochthonen Sorten kombiniert wurden. Elf rote und sieben weiße Trauben wachsen heute auf dem Gut. Angebaut werden Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot – Petit Manseng und Tannat, sowie die einheimischen Bellone und Cesanese und andere.

Über 30 Mitarbeiter verfügt Ômina Romana inzwischen, die vom Önologen Claudio Gori und der Agrarwissenschaftlerin Paula Pacheco angeleitet werden, und die sich allesamt um 70 Hektar Wein und 10 Hektar Oliven kümmern. 

Intensiv begleitet wird das Projekt nach wie vor – und das ist einzigartig – von den Universitäten in Geisenheim und Florenz, vom Instituto Tecnico Agrario Garibaldi in Rom und dem Instituto di Ricerca sul campo agrario in Velletri. Damit dürften die Reben auf Ômina Romana die am besten dokumentiertesten überhaupt sein. Nicht nur trägt jede Pflanze ihre eigene Nummer. Ein jeder Stock wird genau beobachtet und fortwährend beschrieben. Neue Theorien der Universitäten werden erprobt und Rückschlüsse gemeinsam gezogen, was sich letztendlich äußerst positiv auf die Produktivität des Weinguts und vor allen Dingen auf die Qualität der Weine auswirkt.

Die Weine

Sowohl reinsortige Weine, als auch Cuvées von erstaunlich hoher Qualität, die nach römischen Göttern benannt wurden, sind derzeit im Handel und gehobenen Restaurants erhältlich. Probiert haben wir Diana Nemorensis I 2017, ein Mix aus Cabernet Franc, Merlot und Cabernet Sauvignon mit Eleganz, Robustheit und viel lebendiger Kraft aus der Natur – ein Sinnbild der Jagdgöttin Diana.

Weiter ging es mit Ceres Anesidora I 2015, eine Selektion aus den besten Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon Trauben und damit eine Hommage an die römische Göttin des Ackerbaus. Kraftvoll und üppig ist dieser Wein, lebendig und tief.

Als drittes den Cesanese 2015, die edelste rote Rebsorte des Latiums. Fruchtig und mineralisch, kräftig und gleichzeitig samtig kommt dieser autochthone Tropfen daher und spiegelt mit seinem einzigartigen Geschmack die typischen Merkmale der Region wider. 

Ebenfalls ausgesprochen fein der Chardonnay 2019, der nur in Zeilen mit Osund auf sandig-lehmigen Boden angebaut wird. Ein perfekter Weißwein der es mit den Großen aufnehmen kann, äußerst aromatisch, mit starkem Charakter und Mineralität. Murmelz likes.

Vino e Opera – das Opernfestival

Soviel Genuss ist für die Börners aber nicht genug. Als besonderes Erlebnis für alle Sinne findet auf Initiative der Familie einmal im Jahr die Event-Reihe Vino e Opera in Ravello statt. Ein Genuss-Spektakel der ganz besonderen Art, weil sich unterschiedliche Musikstile, wie Klassik, Oper, Jazz, Pop und Rock auf kunstvolle Weise mit der Degustation der Ômina Romana-Weine vermählen.

Entstanden ist das Event, weil ein Künstler bei einer Degustation Anton Börner erklärte, dass er in seinen Weinen Musik hören könne. Geruch und Geschmack kreierten Melodien, sodass der Künstler den Weinen schließlich einzelne Musikinstrumente zuordnete, die von einer Opernsängerin aus Neapel mit Arien ergänzt wurden. Seitdem eröffnet der Opernabend die Veranstaltungsreihe, die sich ab Mitte August jährlich durch den ganzen Sommer zieht.

Wahrlich ein kunstvolles Erlebnis für alle Sinne, denn: abgerundet wird das Event an der Amalfiküste natürlich mit einem kulinarischen Zauber, der selbstredend auf die feinen Weine abgestimmt ist. Beim allerschönsten Sonnenuntergang – wenn die rote Sonne im Meer versinkt. 

Murmelz Vote

Ômina Romana – Mens et Manus, Geist und Hand. Feinste Tropfen aus einem unterschätzen Anbaugebiet in Italien. Murmelz likes!

Hier ein Video… “wie alles begann” bei Ômina Romana

Ômina Romana
S.A.F. La Torre
Via Fontana Parata, 75
00049 Velletri (RM)
www.ominaromana.com


Fotocredits: © Ômina Romana, Italiaatavola.net
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Felix FichtnerKitchenLifestyle

Leah Koenig: Das jüdische Kochbuch – Shalom!

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Die jüdische Küche als prominenteste Vertreterin der Levante-Küche ist aus dem Leben vieler Foodies und Gourmets nicht mehr wegzudenken. In den Kulinarik-Hotspots dieser Welt, in London, New York oder Wien wächst die Zahl an angesagten Spitzenrestaurants, die sich dem Füllhorn an Aromen und Geschmäckern aus der östlichen Mittelmeer-Küche bedienen.

Längst ist klar: die jüdische Küche ist mehr als Hummus und Pitabrot. Sie ist ein genussvoller Mix aus Rezepten, die seit Generationen überliefert und durch den Einfluss vieler unterschiedlicher Länder, in denen jüdische Gemeinden eine Heimat fanden, weiterentwickelt wurden. Darüber hinaus ist die größtenteils Gemüse basierte Küche überaus gesund, nachhaltig, bunt und lebensfroh.

Das jüdische Kochbuch by Leah Koenig

So auch das neue Kochbuch Das jüdische Kochbuch der amerikanischen Kochbuchautorin Leah Koenig. Darin vereint die in Brooklyn ansässige Foodjournalistin der New York Times und des Wall Street Journals das unglaublich weite Spektrum der jüdischen Küche in einer Art Standardwerk mit echtem Suchtfaktor.

Mithilfe von 400 (!) Rezepten schickt sie uns auf eine kulinarische Reise zu den unterschiedlichsten Varianten der jüdischen Küche. Es geht nach Marokko, nach Mexiko und nach Montreal, weiter zur Upper West Side, nach Philadelphia und natürlich nach London – zum berühmtesten Vertreter der Levante-Küche: Yotam Ottolenghi, dessen jemenitische Ochsenschwanz-Suppe, sie in ihr Kochbuch mitaufnehmen durfte. Daneben sind im Buch auch Rezepte vieler anderer bekannter Köche, wie beispielsweise Eyal Shani aus New York, Michael Solomonov aus Philadelphia oder Alex Raij aus dem New Yorker Sternerestaurant La Vara zu finden.

Murmelz Kitchen Test

Leah Koenig ist mit Das jüdische Kochbuch ein echter Coup gelungen. Herrlich geordnet, strukturiert und einfach beschrieben sind die einzelnen Rezepte, damit auch Newbies der Levante-Cuisine schnell und genussvoll in die weite Welt der Aromen eintauchen können. Hilfreich sind auch die Hinweise, welche Rezepte milchfrei, glutenfrei, vegan oder vegetarisch sind – das macht es allen Menschen mit speziellen Ernährungsthemen deutlich einfacher. Praktisch für den Alltag sind die Rezepte mit bis zu 5 Zutaten, die in 30 Minuten zubereitet sind. Damit gibt es keine Ausrede mehr, warum man sich zuhause nicht abwechslungsreich und gesund ernähren kann.

Murmelz loves!

DAS JÜDISCHE KOCHBUCH

Leah Koenig

Alle Infos zum Buch gibts hier auf der Website vom ZS Verlag, München

432 Seiten

Preis: 39,99 €


Fotocredits: © ZS Verlag, Portrait: Phaidon, Foodfotos: Evan Sung, Blick ins Buch: Felix Fichtner/Murmelz
Redaktioneller Beitrag | Keine Werbung.
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Drunken Dragon Bar, München – Fried & Tasty Chicken

DRUNKEN_DRAGON Geschäftsführer Christian Ribitzki Kopie

Asian Fusion Matador Christian Ribitzki hat seiner Drunken Dragon Bar in München während des Corona-Lockdowns ein komplettes Makeover spendiert. Das kosmopolite Restaurant in der Müllerstraße 51 wirkt jetzt einmal mehr wie die kleinen stylischen Läden, die wir aus New York oder Singapur kennen. Und auch kulinarisch weht ein neuer Wind im DDB: das Tasty Fried Chicken ist eingezogen und heizt dem Drachen mächtig ein.

Hier geht’s zur aktuellen To-Go & Delivery-Speisekarte:

www.thedrunkendragonbar.de

 

Eine Installation im Restaurant

Dunkle, in asphaltgrau gehaltene Wände und Decken verwischen die Wahrnehmung von Ecken, Kanten und räumlicher Begrenzung. Damit kommt die beeindruckende Installation von Nikolaus Keller so richtig zur Geltung. Vintage Reklamekästen, skurrile Werbeskulpturen, Symbole, Kunst und moderne Technik vermählen sich dank geschickter Lichtführung zu einem Gesamtkunstwerk im Raum. Aus brillant auflösenden Screens, altersschwachen Leuchtflächen und vergilbten Werbebannern, die mit kreischendem Neonlicht und geheimnisvollen rot glühenden Kanjis eine Symbiose eingehen und uns Gäste an einen ganz eigenen Ort entführen. Punktuelles Licht an den Tischen, warme Materialen wie naturbelassenes Holz, Leder und geschichtsträchtige Eichenbalken sorgen für erdiges Wohlgefühl.

Essen und Trinken

Sharing is caring – nach wie vor lohnt es sich eine bunte Auswahl an Gerichten im Family Style zu probieren. Berühmt ist die DDB für ihre fantastischen Dumplings und Dim Sum – die gibt es natürlich weiterhin. Neu dazu gibt’s kreative Streetfood-Gerichte, wie Kimchi and Spring Onion Pancake, verheißungsvolle OMG Spicy Fried Shrimps oder Sticky Red Cooked Pork Belly, aus dem besten Lira Klosterschwein zubereitet.

Fried Chicken

Nun aber zum neuen Star der Drunken Dragon Bar. Dem tasty Fried Chicken – ein nach koreanischer Art zubereitetes, knusprig gebackenes Hähnchen in unterschiedlichen Variationen. Korean Chicken nennt es sich in Begleitung von Sticky Chili Sauce, mit Zitronengras, Chili, Koriander, Limette und Erdnüssen wird es zum Kathoey Chicken, gefolgt vom Honey Butter Chicken mit Yuzu und Kürbiskernen oder dem Popcorn Chicken, für alle Fans von crunchy Gerichten – unvergleichlich saftig, würzig und knusprig zugleich.

Abgerundet wird das Asian-Streetfood-Programm mit neuen Signature Drinks, einer ordentlichen Weinauswahl zu trinkfreudigen Preisen und ebenfalls neu: asiatisches Bier!

Gam bei!

Murmelz Vote

In der Drunken Dragon Bar gibt es viel zu entdecken! Kulinarische Highlights, Kunst und Reminiszenzen an die Futtergasse in Seoul, an China Town oder an die pulsierenden Vibes von Bangkoks Night Markets. Dumplings, Dim Sum & Fried Chicken! Murmelz loves!


DRUNKEN DRAGON BAR

Müllerstraße 51 | D-80469 München

+49 89 242 161 15

www.thedrunkendragonbar.de


Öffnungszeiten

Montag bis Samstag

11:30 – 14:00 Uhr

18:00 – 22:00 Uhr

Mittags-Angebot mit einem Daily Prix-Fixe-Lunch für 10,50€

Take-Away-Service available


Fotocredits: The Drunken Dragon Bar
Redaktioneller Beitrag | Keine Werbung
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Meet the Cook: Chriz Bauer – Fashion on a Plate

Chriz Bauer Fashion on a Plate Kopie

Chriz Bauer, Münchens kreativer Küchen-Akrobat von Fashion on a Plate, hat vor kurzem sein neues Private Dining-Konzept: The Showroom – Meet the Cook vorgestellt.

The Showroom – Meet the Cook

Sechs Personen, ein Tisch, 4-Gänge-Menü, Butler-Service und Sommelier. Chriz Bauer lädt die Gäste zu sich nach Hause in seine Loft-artige Wohnung im Herzen von München ein. Während der Celebrity Koch die einzelnen Gerichte zubereitet, können die Gäste ihm in der offenen Küche über die Schulter schauen und den ein oder anderen Küchentrick abluchsen. Mittendrin, statt nur dabei.

Ein Beispiel Menü

Bei der Premiere seines Showrooms tischte Chriz Bauer, den wir auch aus dem Münchner Restaurant Salzkruste, als Food-Experte des Wissensmagazins Galileo (ProSieben) oder aus Das perfekte Dinner kennen, dieses Menü auf:

  • Tatar vom Yellow Fin Tuna, gegrillte Wassermelone & Avocado
  • Geeiste weiße Tomatensuppe, Grapefruit / Tinte Gin
  • Rinderfilet “Sous Vide”, grüner Spargel, Chorizo, Kartoffel & brauner Butterjus
  • Schokolade, Mango, Erdbeere & Minze

Infos & Buchung

Maximal sechs Personen können sich von Chriz Bauer in seinem Showroom – Meet the Cook kulinarisch verwöhnen lassen. Das Menü und die Wein-Begleitung werden natürlich ganz individuell nach den Wünschen und Vorlieben der Gäste zusammengestellt.

Inklusive Butler Service & Sommelier ist das 4-Gänge-Menü ab 139€ pro Person erhältlich.

Telefon: +49 172 15 40 209 oder per Mail an ChrizBauer@TopasAgentur.com


Murmelz likes Chriz Bauer & Fashion on a Plate!

Noch mehr Infos zu Chriz Bauer gibt es hier:

www.fashion-on-a-plate.de

Hier ein kleines Video unserer Kollegen von Ganz-Muenchen.de:


Fotocredits: Martin Schmitz von Ganz-Muenchen.de und Sandra Binswanger
Redaktioneller Beitrag | Werbung, da Namensnennung und Verlinkung.
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Der neue Executive-Chef im Tantris: Matthias Hahn

Matthias Hahn Executive Chef Tantris Murmelz

Münchens best gehütetes Geheimnis ist gelüftet: Matthias Hahn ist der Neue im Tantris. Der Mann, den Sabine und Felix Eichbauer nach zweijähriger intensiver Suche in Frankreich und den USA an die Isar holen.

Als Executive Chef folgt der 43-jährige aber nicht auf Küchenchef Hans Haas, der zum Ende des Jahres den Kochlöffel abgibt. Matthias Hahn übernimmt die kulinarische Leitung des Tantris und will dann auch neue Geschäftsfelder entwickeln. Deutschlands bekanntester Genusstempel erfindet sich wieder einmal neu. Bis zur Neueröffnung des Restaurants, das ab Januar 2021 für einige Monate renoviert wird, muss sich die Genuss-Gemeinde auf die Nachfolge vom legendären Hans Haas am Tantris-Herd gedulden.

Von Alain Ducasse ins kulinarische Epizentrum Deutschlands

Matthias Hahn hat bereits eine lange Karriere in der Spitzengastronomie hinter sich. 1999 brach er sein Physikstudium ab, um eine Kochlehre im renommierten Freiburger Colombi Hotel bei Roland Burtsche und Alfred Klink zu beginnen. Danach ging er gleich nach Frankreich. Die französische Haute Cuisine wollte er lernen. Sein Weg führte ihn zunächst nach Straßburg zu Antoine Westermann ins Le Buerehiesel (Michelin***) und danach nach Montpellier in das Restaurant Le Jardin des Sens der Brüder Pourcel (Michelin***). In Monaco arbeitete Hahn erstmals für Alain Ducasse im Le Louis XV (Michelin***), bis es ihn ins Restaurant Le Jules Verne (Michelin*) auf die zweite Etage des Eifelturms zog, das ebenfalls die Ducasse-Gruppe führte. Insgesamt 16 Jahre war Matthias Hahn für Alain Ducasse tätig, die ersten sieben Jahre in den Küchen der Restaurants, die letzten neun als Corporate Chef, verantwortlich für die kulinarische Konzeption neuer Restaurants sowie für das Management der Betriebe der Ducasse-Gruppe weltweit.

Tantris 4.0

Gastronomisch sprechen Matthias Hahn und die Familie Eichbauer dieselbe Sprache: Exzellenz, Leidenschaft und Handwerk sind die fundamentale Grundlage für ihre erfolgreiche Zusammenarbeit. Essen als gemeinschaftsstiftendes Erlebnis und Kulturgut war seit Restauranteröffnung das Leitmotiv der Tantris-Familie. Das soll auch so bleiben. Die Küche aller drei bisherigen Tantris-Küchenchefs, Eckart Witzigmann, Heinz Winkler und Hans Haas war fest in den Grundlagen der Haute Cuisine verankert mit einem klaren Bekenntnis zu regionalen Einflüssen. Wir dürfen gespannt sein, welche Vision Sabine und Felix Eichbauer mit Matthias Hahn dem Tantris 4.0 einhauchen.

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RESTAURANT TANTRIS

Johann-Fichte-Straße 7 | D-80805 München
+49 89 3619590 | www.tantris.de


Fotocredits: © Tantris
Redaktioneller Beitrag | Keine Werbung.
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Boutique-Hotel Lartor – Erholung, Kunst & Kulinarik

LARTOR_mSEKUNSTHALLE_View_SGistl_01 Gartenansicht auf das Hotel Lartor

Im Lartor, dem ersten Boutique-Hotel in den Ammergauer Alpen, genießen Sie drei der schönsten Dinge des Lebens: Erholung, Kunst und Kulinarik. Atemberaubend ist der weite Blick durch die bodentiefen Panoramafenster rein ins Ammergauer Tal.

Die Zimmer

Alle zwölf Zimmer sind mit handschmeichelnden Designmöbeln aus Eichenholz ausgestattet. Geöltes Eichenparkett und sanfte Farben verströmen ein Gefühl von Wärme. Spektakulär sind die gläsernen Duschröhren, die mittig im Zimmer stehen und urbanen Luxus in die Alpen bringen. Exklusiv ist auch die Kunst, die in allen Räumen des Hotels zu finden ist, denn: jedes Zimmer wurde einem anderen fantastischen Ort gewidmet, der sich in Bildern und Accessoires wiederspiegelt. Tauchen Sie also ein in den „Jungbrunnen“, erkunden Sie das „Schlaraffenland“ oder feiern Sie das Leben rund um den „Venusberg“.

Flauschige Handtücher und hochwertige Kosmetik-Artikel, Zimmersafe, Espresso-Maschine und Wasserkocher, sowie kostenfreies Mineralwasser runden die luxuriöse Zimmerausstattung ab. Nachhaltige Komfortartikel, wie Pantoffeln aus biologisch wiederverwertbaren Materialen, sowie der konsequente Verzicht auf Plastik sind ein Beitrag für eine saubere Umwelt.

Neben dem Hotel befinden sich der mSE Campus mit zwei modernen Tagungsräumen und der mSE Kunsthalle, der Skulpturengarten sowie das Restaurant Hieronymus, wo neben dem ausgiebigen Frühstück auch Mittag- und Abendessen angeboten wird.

Restaurant Hieronymus

Chef de Cuisine Lorenz Maria Grießer liebt es weltoffen. Der gebürtige Tiroler lernte sein Handwerk bei Johann Lafer bevor er einige Jahre in Asien lebte. Heute präsentiert er beste Crossover-Küche aus der Heimat und den kulinarischen Hotspots dieser Welt.

Genießen Sie die lockere Atmosphäre in diesem alpin-urbanen Restaurant rund um die offene Küche, wo die Köche am japanischen Robata-Grill bestes Fleisch, Geflügel und Fisch genau nach Ihren Wünschen zubereiten. Probieren Sie unbedingt die Signature-Dishes, wie „Kokonda“ aus rohem Lachs mit geraspelter Kokosnuss und Thai-Aromen oder das knusprig-saftige „Bondage Chicken“ aus dem Tandoor-Ofen – und gehen Sie auf eine genussvolle Reise einmal um die Welt.

Weinliebhaber finden edle Tropfen aus der Alten Welt im begehbaren Wein-Tresor, der oben an der Decke des Restaurants schwebt. Craft-Biere aus der Region, Drinks und Cocktails warten auf alle Fans in der Sportsbar.

Regelmäßig finden kulinarische Events mit Gastköchen aus der ganzen Welt im „Hieronymus Tasting Room“ statt. Im Sommer locken die wunderschöne Sonnenterrasse mit Blick ins Ammertal und der gemütlich-legere Wirtsgarten mit Spezialitäten aus dem Foodtruck.

mSE Campus

Abgerundet wird das Ensemble am Unterammergauer Weiherfeld durch den mSE Campus und die mSE Kunsthalle. Ein Raum für Ideen, Events und zeitgenössische Kunst. Wirtschaft und Kunst gehen hier eine einzigartige Symbiose ein. Das Tagungszentrum bietet im schönen Ammertal den perfekten Platz für die Entwicklung neuer Ideen – sei es beim Brainstorming im Creative Lab, bei Präsentationen, Incentives oder großen Events.

Skulpturengarten

Inspiration der besonderen Art garantierten Werke von Ernst Barlach oder Wilhelm Lehmbruck im Foyer und von weiteren renommierten Künstlern wie Lois Anvidalfarei draußen vor der Tür im Skulpturengarten, wo neben unterschiedlichen Kunstwerken auch die Raum- und Klangskulptur Sichtung III von Hildegard Rasthofer und Christian Neumaier auf Besucher wartet.

mSE Kunsthalle

Im Obergeschoss des mSE Campus befindet sich die mSE Kunsthalle, die für größere Firmen-Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern ein einzigartiges Ambiente bietet. Über spezielle Events hinaus soll die mSE Kunsthalle aber vor allem ein besonderer Platz für die Öffentlichkeit sein, an dem spektakuläre Gegenwarts- und Konzeptkunst bewundert werden kann. Den Auftakt macht die international erfolgreiche Ausstellung „KAIROS. Der richtige Moment“ mit Gemälden von Wolfgang Beltracchi und Fotografien von Mauro Fiorese. In Venedig, Hamburg und zuletzt in Wien war sie mit fast 50.000 Besuchern ein Publikumserfolg.

Murmelz Tipp

Erleben Sie Natur pur! In der Umgebung können Sie Wandern, Radfahren, sowie allen Wintersportarten nachgehen. Auf Wunsch wird Hotelgästen ein ganz individuelles Ausflugsprogramm zusammengestellt. Besonders zu empfehlen sind die aktuellen Sommer-Angebote, wie die „Zeit für Zwei“ inklusive romantischem Picknick und Candle-Light-Dinner, „Wetzstein & Schnitzen“ rund um Ammergauer Traditionen oder „Natur erleben“ für Sportbegeisterte, wenn es mit dem Rennrad durchs Ammertal geht. Hotelgäste können sich E-Mountain-Bikes für nur 40€ pro Tag ausleihen.

Murmelz Reise Concierges

Gerne helfen unsere erfahrenen Reise-Concierges bei der Planung und Buchung Ihres Aufenthalts. Bitte kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Angebot telefonisch unter +49 – 89 – 50 222 873 oder per Mail an travel@murmelz.com.

BOUTIQUE-HOTEL LARTOR

Weiherweg 34-36 | D-82497 Unterammergau

Telefon +49 8822 93 991-0 | www.lartor.de

Infos zu den Sommer-Angeboten: Lartor-Sommer-Specials


Fotocredits: © Boutique-Hotel Lartor
Redaktioneller Beitrag | Keine Werbung
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